GEW Thüringen
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Der direkte Draht mit dem BildungsministerKlarstellungen zur Ferienbetreuung, zu Schließzeiten und zu den Urlaubsplanungen

Heute besprach die Landesvorsitzende der GEW Thüringen mit dem Bildungsminister erneut Eure dringenden Fragen und Probleme in Coronazeiten. Einige Dinge konnte Helmut Holter präzisieren. Hier der aktuelle Stand für Euch.

15.06.2020 - Kathrin Vitzthum

  • Für die Ferienbetreuung, und damit für die Schließzeiten und die Urlaubplanung für die Erzieher*innen, gilt: Was zu Beginn des Schuljahres von der Schulkonferenz beschlossen wurde, wird umgesetzt. Grundschulen, die Schließzeiten vereinbart haben, schließen auch in dieser Zeit. Die abgeschlossenen Hortbetreuungsverträge für die Ferienbetreuung gelten. Wenn kleinere Grundschulen gemeinsam die Ferienbetreuung organisieren, wird es weiter nötig sein, feste Gruppen zu bilden. Das TMBJS prüft derzeit auch weitere Betreuungsmöglichkeiten für die Kinder, deren Eltern wegen der Kinderbetreuung in der Corona-Krise ihren Urlaub aufgebraucht haben. Es findet derzeit eine Abfrage bei den Schulen statt, ob eine Öffnung für Angebote außerschulischer Jugendarbeit oder Angebote im Rahmen des Schulbudgets möglich sind.
  • Für Horterzieher*innen, die aufgrund des eingeschränkten Hortbetriebes derzeit nicht auf ihre vereinbarten Stunden am Kind kommen, gilt zunächst, dass die Verantwortung dafür das TMBJS trägt. Die Auswirkungen werden immer noch geprüft, eine schnelle Aussage ist seitens des Ministers Helmut Holter versprochen.
  • Im Gesprächen wurde angeregt, einen Fahrplan für die Schulen zu entwickeln, wie mit jetzt auftretenden Corona-Fällen grundsätzlich umzugehen ist.
  • Die Durchführung  von freiwilligen Tests auf das Virus ist bislang nicht geklärt. Die Staatssekretärinnen der beiden zuständigen Ministerien befinden sich dazu in Abstimmung.