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Info an Regelschullehrer*innen: Ohne Populismus geht es auch!

04.08.2017 - Kathrin Vitzthum

Der Thüringer Lehrerverband (tlv) hat auf einer Pressekonferenz angekündigt, nicht hinnehmen zu wollen, dass „Regelschullehrer mit DDR-Ausbildung von der geplanten besseren Besoldung vom 1. Januar 2018 an ausgenommen werden“ (OTZ, 04.08.2017). Die GEW Thüringen zeigt sich irritiert über diese Verlautbarung.

Ja, es hat in einem Schreiben nach dem Spitzengespräch am 14. Juli 2017 eine Unstimmigkeit hinsichtlich der Zulagenzahlung für Regelschullehrer*innen gegeben. Diese Unstimmigkeit ist dank der Aktivitäten der GEW Thüringen mittlerweile ausgeräumt. Es ist klargestellt, dass auch Regelschullehrer*innen mit DDR-Ausbildung die Zulage erhalten werden, dies gilt für Beamte und Tarifbeschäftigte gleichermaßen. Einzig ausgenommen von der Zulage sind die sog. Ein-Fach-Lehrer*innen.

Der tlv betreibt Stimmungsmache und verunsichert die Regelschullehrer*innen ohne Not. Und das auch noch wider besseren Wissens.

Bei aller notwendigen Kritik an der Thüringer Bildungspolitik ist niemanden geholfen, mit falschen Behauptungen an die Öffentlichkeit zu gehen. Die GEW Thüringen wird auch weiterhin mit seriösen Fakten arbeiten und sich für bessere Arbeitsbedingungen der Pädagog*innen einsetzen.

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