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GEW-Senioren und Seniorinnen: Aktiv sein, aktiv bleiben

Wer im Ruhestand ist, geht nicht auf Tauchstation. Die Entwicklung der Gesellschaft und des Bildungswesens ist niemandem egal, der sein Leben lang für Chancengleichheit und bildungspolitische Reformperspektiven gestritten hat.

Stets auf dem Laufenden
Ältere GEW-Mitglieder sind gut informiert und stehen weiterhin in der reformpolitischen Debatte. Sie wissen, was sich in Gesellschaft, Bildungspolitik und Pädagogik tut. Unsere zahlreichen Publikationen – wie Erziehung und Wissenschaft, die Mitgliederzeitschriften der Landesverbände, die Infos der Kreis- und Ortsverbände, Broschüren, Bücher, Fachzeitschriften – stellen sicher, dass niemand den Anschluss verliert, nur weil er oder sie nicht mehr im Dienst ist.


Hand in Hand
Aus dem aktiven Dienst ausscheiden und dann endlich Zeit für längst fällige Aktivitäten haben: Das gilt auch für die Seniorinnen und Senioren in der GEW. Sie bleiben aktiv in ihrer Gewerkschaft und sie tun etwas – für sich und andere. 
Und Sie? 
Sind Sie eigentlich noch davon überzeugt, dass die wohlverdiente Altersversorgung auf Dauer auch ohne gewerkschaftliche Gegenmacht gesichert ist? 
Überrascht es Sie, dass inzwischen die gewerkschaftliche Interessenvertretung für Versorgungsempfänger und Rentner den gleichen Umfang angenommen hat wie die Arbeit für aktiv Beschäftigte? 
Hätten Sie gedacht, dass der gewerkschaftliche Rechtsschutz für Seniorinnen und Senioren in versorgungsrechtlichen und sozialrechtlichen Streitigkeiten ständig zunimmt? 
Ist Ihnen bekannt, dass bei Tod des Mitgliedes der Rechtsschutz für Angehörige in Versorgungs- und Sozialversicherungsfragen beitragsfrei erhalten bleibt? 
Es gibt viele gute Gründe, auch im Ruhestand in der Bildungsgewerkschaft zu bleiben oder in die GEW einzutreten. Sie profitieren weiterhin von unseren Leistungen, nehmen Einfluss auf die Bildungs- und Gewerkschaftspolitik und unterstützen die gewerkschaftliche Solidargemeinschaft. Vor allem aber: sie halten Kontakt zu Ihren Kolleginnen und Kollegen.

Was dürfen Senioren von der GEW erwarten?

Sie bleiben auch im Ruhestand ein Mitglied mit allen Rechten - aber vom Ausscheiden aus dem aktiven Dienst an wird Ihr Mitgliedsbeitrag deutlich reduziert (0,66 % der Bruttorente). 
Auch im Alter sind wir nicht vor rechtlichen Veränderungen geschützt. Fast täglich strömen neue gesetzliche Bestimmungen auf die Gesellschaft ein, die nur schwer zu überblicken sind. Bei der GEW-Landesrechtsstelle erhalten auch wir Senioren weiterhin kompetente rechtliche Beratung und Betreuung in den Angelegenheiten, die für uns Senioren von Interesse sind.
Hier erhalten sie Unterstützung in allen Angelegenheiten des Rentenrechts, des Krankenversicherungsrechts, der Pflegeversicherung und der Zusatzversorgung. Der GEWerkschaftliche Rechtsschutz für Senioren sorgt dafür, dass sich unsere Mitglieder in rechtlichen Angelegenheiten gut beraten fühlen, besser informiert sind, dadurch sicherer auftreten können und in rechtlichen Auseinandersetzungen eine kompetente Vertretung erfahren.

In den Kreisverbänden finden regelmäßige kulturelle und informative Veranstaltungen statt, auch in Form von Tagesfahrten.
Ihre Interessen werden durch die Seniorenausschüsse in den Kreisverbänden, im Landesverband und durch den Bundesseniorenausschuss vertreten.
Zum Thema „Rentengerechtigkeit“ arbeitet der DGB-Landesseniorenbeirat zusammen mit verschiedenen Seniorenorganisationen, um eine Verbesserung der Situation der Rentner in den neuen Bundesländern zu erreichen.
Wenn wir die soziale Situation der Ruheständler weiter verbessern wollen, müssen wir die GEW stark machen und
Mitglieder der GEW bleiben. Als Mitglieder im Ruhestand dürfen wir aber auch nicht Ruhe geben - wir müssen
auf allen Ebenen unsere Anliegen gemeinsam und selbst vertreten!


Also bleiben Sie aktiv - handeln Sie!

Landesseniorenvertretung


In der GEW Thüringen arbeitet eine Landesseniorenvertretung, in dem Vertreter aus den Kreisen und Hochschuleinrichtungen unseres Landes Thüringen mitwirken.
Dabei versteht sich die Landesseniorenvertretung als koordinierendes Organ für die gewerkschaftliche Seniorenarbeit, informiert über aktuelle gesellschafts- und gewerkschaftspolitische Probleme, bemüht sich um umfangreiche Informationen zu wesentlichen schulpolitischen Entwicklungen im Lande und zu allseitig interessierenden aktuellen sozialpolitischen Entwicklungen.
Dazu finden dreimal jährlich Tagesberatungen statt und zur intensiveren eigenen Befähigung organisieren wir seit Jahren in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft für politische Bildung "Arbeit und Leben" e. V. mehrtägige Seminare. Dabei wurde und wird mit kompetenten Fachleuten, mit Funktionären der GEW, des DGB und anderer Gewerkschaften aber auch mit Abgeordneten des Landtages bzw. verantwortlichen Politikern der Kreise über Probleme diskutiert wie
- wirtschaftliche Entwicklung im Lande, in der Region,
- Brennpunktthema Arbeitslosigkeit,
- Bildungspolitik, Ausbildung für junge Leute,
- demographische Entwicklung,
- Altersdiskriminierung,
- Rentenentwicklung in den neuen Bundesländern,
- Einbeziehung und aktive Teilnahme am öffentlichen Leben.
- Gesundheitsreform, Pflege und Vorsorge, Wohnen im Alter u.a.
Gabriele Matysik
Landessenior*innenvertreterin
Heinrich-Mann-Str. 22
99096 Erfurt
0361 590 95 0