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Referat Angestellten- und Beamtenrecht

Das Referat Tarife und Beamtenrecht stellt sich vor

Referatsleiterin: Ulrike Rausch

Ihre Aufgaben sind:

  • Koordinierung der Arbeitsgruppen innerhalb des Referates
  • Vertretung des Referates innerhalb des Vorstandsbereiches, des Geschäftsführenden Vorstandes und des Landesvorstandes
  • Koordinierung der referatsübergreifenden Zusammenarbeit.


Sie ist ehrenamtlich tätig.

Ulricke Rausch, Sonderpädagogische Fachkraft am FÖZ Schmölln (und weitere Ausbildungen), hat vier erwachsene Kinder und wohnt im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. Sie ist Mitglied des Hauptpersonalrats seit 2010. Die Bereiche Tarifpolitik, Beamtenpolitik, Personal- und Betriebsratsarbeit und Arbeits- und Gesundheitsschutz sind im Referat abzudecken. Dazu überarbeiten wir derzeit die bestehenden Arbeitsgruppen. Das Referat unterstützt mit personellen Untersetzungen Verhandlungen mit der Landesregierung zu Fragen Personalentwicklung, besoldungs- oder beamtenrechtlicher Vereinbarungen.

 

Referentin in der Landesgeschäftsstelle - Bereich Beamte: Heike Schiecke

Referentin in der Landesgeschäftsstelle - Bereich Angestellte: Heike Kandraschow

Ansprechpartner:

Ulricke Rausch
Referatsleiterin Angestellten- und Beamtenrecht
Heinrich-Mann-Str. 22
99096 Erfurt
0361 590 95 0
Heike Kandraschow
Diplomjuristin
Heinrich-Mann-Str. 22
99096 Erfurt
0361 590 95 50
Heike Schiecke
Diplomjuristin
Heinrich-Mann-Str. 22
99096 Erfurt
0361 590 95 50

Aus der Arbeit des Referates im Jahr 2015

1. Tarifpolitische Herausforderungen

2015 steht die GEW Thüringen vor 3 wichtigen Tarifrunden:
- Tarif- und Besoldungsrunde im Bereich der Länder (TV-L),
- Verhandlungen über die Einführung einer Entgeltordnung für Lehrkräfte (L-EGO), hier gilt es die thüringenspezifischen Besonderheiten zu beachten und in die Verhandlungen einzubringen,
- Vorbereitung der Tarifverhandlungen zur Entgeltordnung im Sozial- und Erziehungsdienst.

2. Beamtenpolitiche Herausforderungen

Aus Sicht der GEW Thüringen sind Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichtes (BVerwG) und auch der Verwaltungsgerichte in Thüringen dringend notwendig zu beachten. Die Gesetzesänderung des Thüringer Besoldungsgesetzes (ThürBesG) zum 01.08.2014 wird diesen Vorgaben nicht gerecht, demzufolge besteht Bedarf für eine umgehende weitere Anpassung des Gesetzes.

Die GEW Thüringen fordert:

Die Ämter in der Ausbildung von Lehramtsanwärter*innen in die Besoldungsordnung aufzunehmen. Die Funktionen der Lehrer*innen im Schulbereich (im Grundschulbereich (Lehrer*innen der unteren Klassen) ist uns dies gelungen – eine Stufenlösung wurde vereinbart und durch den Thüringer Landtag beschlossen) angemessen zu bewerten. Die Funktionen der SchulleiterInnen im Schulbereich angemessen zu bewerten.

Arbeitsbedingungen/ Personalentwicklung

Die Schaffung guter Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten in den verschiedenen Bildungsbereichen ist eine gewerkschaftiche Grundforderung.

Unter anderem geht es dabei um:

- die Verbesserung der Arbeitsbedingungen unserer Erzieher*innen, in Einrichtungen von freien Trägern oder auch in den Horten der Thüringer Grundschulen
- die Umsetzung der am 03.07.2013 von TMBWK, tbb und GEW vereinbarten Maßnahmen im gemeinsam erarbeiteten Personalentwicklungskonzept Schule durch Verhandlungen sicherzustellen.
- Die Einführung einer Personalreserve zur Vermeidung von Unterrichtsausfall im Krankheitsfall (Vertretungspool, Vertretungsbudget),
- Gesundheitsmanagement (Gesundheitliche Vorsorge, Entlastung und Errichtung eines Gesundheitsmanagements),
- Förderung von Teilzeit zur Entlastung von Lehrkräften,
- Verfahren zu Abordnungen und Versetzungen,
- um die Fortsetzung der durch Landesvorstandsbeschluss unterbrochenen Verhandlungen zu einem Personalentwicklungskonzept zur Absicherung der sonderpädagogischen Förderung (PEK SoFö),
- um die Fortsetzung der durch Landesvorstandsbeschluss unterbrochenen Verhandlungen zu einem Personalentwicklungskonzept zur Lehrerbildung (PEK Lehrerbildung).

Dabei geht es vor allem darum, die Lehrerbildung in allen drei Phasen und in ihrer Ganzheitlichkeit zu verstehen, zu analysieren und Maßnahmen zur Weiterentwicklung zu vereinbaren.