GEW Thüringen
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Die Junge GEW war dabei!Unteilbar-Demo in Dresden

Als am letzten Sonnabend in Dresden über 35‘000 Menschen an der Unteilbar-Demo teilnahmen, waren auch Gewerkschaften und die Junge GEW vertreten. Das bundesweite Bündnis vieler einzelner Initiativen hatte sich zusammengeschlossen, um für Gleichheit und soziale Rechte einzutreten.

29.08.2019 - Junge GEW Thüringen

„Wir lassen nicht zu, dass Sozialstaat, Flucht und Migration gegeneinander ausgespielt werden.“

so eine der zentralen Positionen des Bündnisses. Dieser Tag in Dresden hat uns gezeigt, dass wir nicht allein sind mit diesen Forderungen. Dass Dresden „auch anders“ kann. Hingegen die CDU konnte nicht anders: die Beteiligung antifaschistischer Organisationen war für die Landespartei Anlass, ihre Teilnahme abzusagen. Im Vorfeld verbreitete zudem die AfD, die Polizei rechne intern mit Ausschreitungen – was die sächsische Polizei bereits im Vorhinein abstritt. Wie zu erwarten, verliefen sowohl die Demonstration als auch die anschließende Kundgebung und Konzerte friedlich.

Dass sich nach Demonstrationen in Leipzig und Berlin ein so großes Bündnis in Dresden (wieder) zusammengefunden hat, um für verschiedene Werte einzutreten, begrüßen wir als Junge GEW Thüringen. Doch die Bandbreite der beteiligten Initiativen brachte auch Schwierigkeiten mit sich. So waren bei der Auftaktdemonstration des #unteilbar-Bündnisses in Berlin auch Mitglieder antisemitischer Vereinigungen wie Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen (BDS) und der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) anwesend. Als Junge GEW Thüringen distanzieren wir uns bestimmt von deren antisemitischen Positionen. Zudem soll uns dies ein Anlass sein, uns in den kommenden Sitzungen und Veranstaltungen verstärkt mit Antisemitismus und sogenannter Israelkritik auseinanderzusetzen.

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