GEW Thüringen
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Stand der Dinge: Überleitung der kommunalbeschäftigten Horterzieher*innen

Was bisher klar ist...

Nach derzeitigem Kenntnisstand - dem viele Interventionen der GEW Thüringen vorausgegangen sind - stellt sich die Situation für die Thüringer Horterzieher*innen wie folgt dar:

21.06.2016 - Nadine Hübener

Beschäftigte an den kommunalen Horten, die mit in den Landesdienst übergehen

  • behalten alle ihre Stelle
  • erhalten durch die Kommunen einen unbefristeten Arbeitsvertrag
  • behalten ihren individuellen Stellenumfang 
  • können ihren noch nicht genommenen Jahresurlaub übertragen
  • behalten ihre Erfahrungsstufen
  • behalten ihre Stufenrestlaufzeit und bekommen durch die kürzeren Stufenlaufzeiten im TV-L oft schneller die nächste Erfahrungsstufe

Beschäftigte ohne ausreichende Qualifizierungen

  • bekommen ebenfalls unbefristete Arbeitsverträge - das gilt auch für diejenigen im Landesdienst
  • Beschäftigte mit pädagogischem Hochschulabschluss werden von der S8a/b in die E 8 überführt, wenn der Schulträger bei der Eingruppierung die Qualifikation geprüft hat

Landesbedienstete, die an die kommunalen Horte zugewiesen waren und dort befristete Aufwüchse ihrer Stellenanteile hatten

  • behalten die Erhöhung ihrer Stellenumfänge
  • bekommen den umfangreicheren Stellenumfang entfristet

Die Hortkoordinatorinnen behalten ihre Aufgaben.

Sollten Erzieher*nnen - trotz der Zusagen des Ministeriums - Arbeitsverträge erhalten, die nicht den oben genannten Kenntnisstand wiedergeben, sollten die Betroffenen bei den zuständigen Personalstellen auf die Informationen des Ministeriums verweisen und eine Änderung des Arbeitsvertrags einfordern.

GEW-Mitglieder haben Anspruch auf Rechtsberatung und wenden sich zur Durchsetzung ihrer Interessen an die GEW-Rechtsstelle in Erfurt.

Die GEW Thüringen fordert für ihre Mitglieder „Gute Bildung und gute Bedingungen für alle“. Werden Sie GEW-Mitglied!

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