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Schulsozialarbeit wirkt! Individuelle Förderung

„Niemanden zurücklassen – Integration durch Schulsozialarbeit“, unter diesem Motto hat die GEW im Jahr 2005 zusammen mit dem Kooperationsverbund Schulsozialarbeit einen großen Fachkongress durchgeführt. Die Aufgabe von Schulsozialarbeit wurde vorrangig darin gesehen, das soziale Lernen und die Gemeinschaft zu fördern. In der bildungspolitischen Diskussion, insbesondere in der Schulpolitik, aber auch der Erziehungswissenschaft, hat sich die Diskussion weiterentwickelt. „Individuelle Förderung“ ist in den Fokus gerückt.

09.03.2011

Pädagoginnen und Pädagogen sollen sich stärker darum bemühen, auf den einzelnen Jugendlichen, die Jungen und Mädchen, einzugehen, deren Stärken und Ressourcen zu unterstützen und Lernschwächen auszugleichen. Die „Pädagogik der Vielfalt“ nimmt die Heterogenität der Jugendlichen in der Unterschiedlichkeit ihrer Lebenslagen als Herausforderung auf. Jedem Einzelnen sollen individuelle Lernangebote gemacht und Hilfen angeboten werden.
Die Projektgruppe „Jugendhilfe und Schule“ der GEW hat sich mit „Individueller Förderung“ unter der Fragestellung beschäftigt, welchen Beitrag Schulsozialarbeit dazu leisten kann. Die pädagogische Zuwendung zum einzelnen Jugendlichen darf nicht individualistisch sein. Das würde zu Vereinzelung führen. Weiterhin gilt beides: Die Förderung der Entwicklung junger Menschen zum einen zu eigenständigen, zum anderen zu gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten. In diesem Spannungsfeld steht Schulsozialarbeit, diesem Auftrag müssen sozialpädagogische Fachkräfte an Schulen gerecht werden.
Anja Terner hat namhafte Autorinnen und Autoren gewinnen können, ihre wissenschaftlichen Arbeiten in kurzen und gut lesbaren Artikeln zusammenzufassen. Zwei Portraits über die konkrete Arbeit geben eindrucksvolle Einblicke in die Praxis.
Die GEW will mit dieser Broschüre einen Anstoß geben für die weitere Profilierung von Schulsozialarbeit und zur Intensivierung der Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule.

Bestellung

Herausgeber:
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft – Hauptvorstand
Organisationsbereich Jugendhilfe und Sozialarbeit
Reifenberger Str. 21, 60489 Frankfurt am Main, 069/78973-0
Verantwortlich: Norbert Hocke
Redaktion: Anja Terner, Bernhard Eibeck
Februar 2011
ISBN 978-3-939470-57-1

Die Broschüre erhalten Sie im GEW-Shop

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