GEW Thüringen
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Kommentar zum TA-Artikel „Koalition will bis 2019 Zahl der Gemeinschaftsschulen verdoppeln“

Die GEW Thüringen begrüßt die Äußerungen des TMBJS zum weiteren Ausbau der Thüringer Gemeinschaftsschule (TGS). Über Zahlen kann man streiten. Dass Ministerin Dr. Klaubert nach längerer Zeit des Schweigens auf diese Weise ein öffentliches Bekenntnis zu weiteren Entwicklung der TGS ablegt, ermutigt uns, weiter für einen Weg zu „Eine(r) Schule für alle“ zu streiten.

21.01.2016 - Kristina Argus und Andreas Heimann

Uns bestärkt auch die Tatsache, dass die Landesschülervertretung mit ihrem Drängen nach mehr Gemeinschaftsschulen und gerechter Bezahlung der Lehrkräfte an den TGS unsere langjährigen Forderungen trifft.

Dass wir damit nicht falsch liegen, ergab eine erste Auswertung unserer Online-Umfrage. Viele Kolleginnen und Kollegen an den TGS fordern neben einer Anerkennung der erhöhten Arbeitsbelastung auch eine Gleichbehandlung bei der Bezahlung.

Wenn die Ministerin sagt, dass „es aber nicht um Quantität, sondern um die Qualität der Schulen“ geht, ist ihr sicher auch bewusst, dass dazu die entsprechenden personellen, sächlichen und inhaltlichen Voraussetzungen geschaffen werden müssen.

Dazu bietet die GEW Thüringen der Ministerin gern ihre Hilfe an, denn durch unsere Analyse der gegenwärtigen Situation können wir sie kompetent beraten.

Am Abend vor der Veröffentlichung des TA-Artikels saßen viele betroffene Beschäftigte in der Landesgeschäftsstelle zusammen und berieten das weitere Vorgehen zur Förderung der Thüringer Gemeinschaftsschule und zur Umsetzung der von der GEW Thüringen formulierten Gelingensbedingungen.

Dass wir prompt so ungeahnt durch die Medien Unterstützung erhalten, kann uns nur bestätigen!

 

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