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GEW zur Gestaltung des Schulnetzes der staatlichen berufsbildenden Schulen

GEW zur Gestaltung des Schulnetzes der staatlichen berufsbildenden Schulen in Thüringen ab dem Schuljahr 2016/17

Bericht über die Regionalkonferenzen Gera, Suhl und Erfurt

15.06.2015 - Dieter Gebhardt

Bericht über die Regionalkonferenz Osttüringen vom 25. März in Gera, über die Regionalkonferenz Süd vom 27. März in Suhl und über die Regionalkonferenz Erfurt vom 07. April in Erfurt.


Diese Aufteilung ist allerdings willkürlich und muss überdacht werden. Unser Bestreben geht zu 5 Bildungsregionen mit einer Grundstruktur, die sich an die 5 bestehenden Staatlichen Schulämter anlehnt. Dazu müssen zukünftg Kammer- und Landkreise zusammen arbeiten und tragfähige Lösungen erarbeiten, auch über ihre Kreis –und Kammergrenzen hinweg: Lösungen im Sinne der Beschäftgten und einer ausgewogenen Verteilung der Standorte der beruflchen Aus– und Weiterbildung. Unsere SBBS müssen sich zu Kompetenzzentren dieser modernen Art der Bildung entwickeln.

Die dort von den eingeladenen Personen behandelten Inhalte waren durch die Ausarbeitungen des Ministeriums vorgegeben. Leider entspricht dies nicht dem von uns favorisierten Vorgehen. Ziel sollte es eigentlich sein, die zukünftge Schulnetzplanung nach den von uns verabschiedeten Punkten (s. SBBS Info 1/2015) vorzunehmen. Die Standorte wurden nur nach Schüler*innenzahlen und wichtien Berufen beurteilt. Dabei konnten auch kleinere Standorte nicht punkten. Beispiele sind Büchsenmacher*innen und Graveur*innen aus Suhl-Zella-Mehlis und Arnstadt. Weitere ließen sich auflisten.

Wir sagen klar: Werte Ministerin – Ziel verfehlt!

Schade, dass nicht die Möglichkeit genutzt wurde mit allen Beteiligten in eine konstruktie Arbeitsphase zugehen und sich mehr Zeit zu lassen. So wurden wieder vor allem die großen Standorte mit einer breiten Berufs Schulausbildung entlang den bekannten Autobahnen bevorzugt. Auch die Kammern waren sich einig darüber, dass vor allem eine wohnortnahe Beschulung und die Einbeziehung des ÖPNV notwendig sind. Kompromisse zum Papier des Ministeriums waren nur in wenigen Ausnahmen möglich. Weiterhin spielten in diesen Beratungen die Standortfktoren wie Ausstattung und qualifiiertes Lehrpersonal keine Rolle.

Als ein wichtiger Vertreter der Interessen der Beschäftgten an den staatlichen berufsbildenden Schulen stellen wir fest, dass zum einen die Probleme der Lehrer*innen gar keine Rolle spielten und zum anderen dieser Prozess so nicht als abgeschlossen gewertet werden können. Es sei auch angemerkt, dass zu einigen Regionalkonferenzen nicht alle notwendig Beteiligten anwesend waren. Leider war es auch Ministerin Klaubert nicht möglich an den von ihr mit einem hohen Stellenwert betrachteten Regionalkonferenzen teilzunehmen.

Wir hoffen, dass die Ministerin weitere Gespräche mit Allen sucht und werden uns auch weiterhin für die Belange unserer Mitglieder einsetzen. Deshalb werden wir in einer nächsten Beratung einen Brief mit den wichtisten Fragen an die Ministerin vorbereiten. Sollten sie Interesse daran haben mitzuarbeiten, dann melden sie sich
bitte bei ihrer GEW (Telefon: 0361 590 95 0 oder E-Mail: info@gew-thueringen.de

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