GEW Thüringen
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GEW zur Gestaltung des Schulnetzes der staatlichen berufsbildenden Schulen ab dem Schuljahr 2016/17

Ergebnisse der Auftaktveranstaltung vom 04.03.2015 in Erfurt

06.03.2015 - Dieter Gebhardt

Am 04.03.2015 hatte unsere neue Bildungsministerin Frau Klaubert in die Gropius-Schule Erfurt eingeladen und alle, alle kamen. Vertreten waren alle Kammern, die Verbände, ARGE, Stadt-, Gemeinde- und Kreisvertreter/innen und auch Schüler- und Elternvertreter/innen sowie das Landesverwaltungsamt. Demzufolge also scheinbar tatsächlich der Versuch, alle wichtigen Entscheidungsträger für ein Schulnetz an einen Tisch zu bekommen.

In ihrem Eingangsstatement betonte die Ministerin die unbedingte Notwendigkeit diese wahrhaft großen Aufgabe in Angriff zu nehmen und untermauerte dieses Ansinnen mit entsprechenden Zahlen zur Schülerentwicklung. Die Zahl der Schüler hat sich von ca. 84.000 auf 42.000 halbiert, die Zahl der Schulen in dieser Zeit von 58 auf 42.

In drei Regionalkonferenzen sollen in nächster Zeit konkrete Absprachen mit den Verantwortlichen geführt werden. Dabei will sie alle einbinden, Egoismen Einzelner, betonte sie, sind völlig fehl am Platze und dürfen sich nicht durchsetzen. Ihr Augenmerk liegt besonders in der Entwicklung eines Schulnetzes, dass flächenhaft ausgebaut ist, wohnortnahe Beschulung zulässt und die Fachkräftentwicklung der entsprechenden Industrie und Handwerksbetriebe berücksichtigt.

Dabei sei das gesamte bisherige Schulnetz auf dem Prüfstand. Es gäbe keine Tabus und Schonplätze, sie möchte einen dialogischen Prozess mit allen Partnern, bei dem der Stärkere den Schwächeren achtet und unterstützt. Alle Anwesenden Vertreter konnten ihre Statements abgeben und diese auch
schriftlich einreichen. Auch wir haben auf wesentliche Punkte aus unserem bildungspolitichen Leitantrag hingewiesen (siehe Rückseite des nebenstehenden Infoblatts).

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