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Eingruppierung der Regelschullehrer*innen in A13/E13

Am 29. November 2016 hatten GEW und der tbb für seine Lehrerverbände in einem gemeinsamen Schreiben das Thüringer Finanzministerium und das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport zu einem Gespräch über die zukünftige Eingruppierung der Regelschullehrer*innen aufgefordert. Die Antwortschreiben beider Ministerien waren nicht besonders vielversprechend, so dass GEW und tbb ihre Gesprächsaufforderung am 7. März 2017 erneuerten. Ziel des Gespräches sollte weiterhin die Eingruppierung der Regelschullehrer ins Eingangsamt A 13 bzw. E 13 sein.

07.04.2017 - Kathrin Vitzthum

Für Montag, den 3. April 2017 waren GEW und tbb von den beiden Ministerien zu einem Gespräch in die Thüringer Staatskanzlei eingeladen. Ausführlich legten die Gesprächsteilnehmer*innen die Situation im Bereich der Regelschule dar, warben für attraktive Beschäftigungsbedingungen und verabredeten, sich über ein Maßnahmepaket zur Entlastung von Lehrer*innen zu verständigen. 

Zur Frage der Eingruppierung der Regelschullehrer*innen in die A 13 / E 13 legten Benjamin-Immanuel Hoff als kommissarischer Leiter des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport und Heike Taubert als Finanzministerin zwei Vorschläge auf den Tisch:

  • Der erste Vorschlag sieht vor, allen Regelschullehrer*innen eine nicht ruhegehaltsfähige Zulage in Höhe von 40 Prozent nach A 13 / E 13 zu gewähren.
  • Der zweite Vorschlag sieht hingegen eine ruhegehaltsfähige Zulage in voller Höhe der A 13 / E 13 nur für Regelschullehrer*innen an Gemeinschaftsschulen vor.

Diese Vorschläge werden GEW und die Lehrerverbände nun in ihren Gremien beraten. Ob es zu einem weiteren Gespräch kommt, hängt u. a. davon ab, wie die Interessenvertretungen die Vorschläge bewerten. Die GEW wird dazu ihre Mitglieder, die Regelschullehrer*innen sind, am 18.05.2017 in einer Konferenz informieren, befragen und dann die Haltung zu diesen Vorschlägen gemeinsam entwickeln (16:30 Uhr, GEW-Landesgeschäftsstelle, Erfurt). 

Für GEW und tbb geht es in erster Linie um die Wertschätzung der Arbeit von Regelschullehrer*innen und die Attraktivität der Regelschule auch für Lehramtsstudierende. Dafür werden wir uns in den Gremien und bei weiteren Gesprächen gemeinsam einsetzen.

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