GEW Thüringen
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Ein halbes Jahr Thüringen

Angefangen hat es mit einem Kabarett-Besuch, in einem unserer vielen schönen Waidhäuser, in der Arche. „Drunter und drüber“, ehrlich, herzlich, kritisch und lustig. Genau das Richtige für uns. Wissenschaftlich und interessant ging es weiter. Wir waren Gast in der Universitätsbibliothek, es war außergewöhnlich, was wir zu sehen bekamen – Bücher aus der Zeit, als man noch nicht den Buchdruck kannte. Anhand einiger Verschlüsse an den Büchern wissen wir nun den Ausdruck „Schlag bitte das Buch auf“ zu deuten.

24.08.2016 - Senior*innenvorstand des KV Erfurt

Unseren Frauentag feierten wir wieder mit den Jüngeren im Albert- Schweitzer-Gymnasium. Nach einem niveauvollen Kulturprogramm ging es zum gemütlichen Teil. Es ist immer wieder schön, wenn man Erinnerungen austauscht und nach Jahren darüber lachen kann.

Unsere Bahnwanderung führte uns gleich um die Ecke, nach Wandersleben. Hier besuchten wir das Literaturmuseum, die Kirche und besichtigten den Wohnturm, der als Wehrturm der Burg Gleichen
genutzt wurde. Anschließend verwöhnten uns die Landfrauen mit selbstgebackenen Kuchen, dazu gab es Kaffee oder Tee. Eine Sonderausstellung im Stadtarchiv „Von Alach bis Windischholzhausen“
machte uns neugierig. Frau Dr. Bauer verstand es, uns auf eine Zeitreise durch ihre anschaulichen Erläuterungen mit zu nehmen. Anhand von genauen Eintragungen in Kirchenbüchern und Dorfchroniken wissen wir nun genau, was so ein armer Dorflehrer verdiente, vor allem, was er außerhalb des Unterrichts noch zu tun hatte.

Unsere erste Bildungsreise führte uns im Mai nach Eisenach. Ach Eisenach, das kennt man doch, so dachten wir auch erst. Aber erst durch die Stadtführerin hörten wir einiges Unbekanntes. Wussten Sie zum Beispiel, dass es dreieckige Marktplätze gab? Dann konnte jeder nach Herzenslust seinen Interessen nachgehen: das neue Lutherhaus, Bachhaus und, und, und. Fröhlich und mit vielen neuen Erkenntnissen über Eisenach fuhren wir gegen 16:00 Uhr wieder nach Erfurt.

Zum Abschluss unseres Halbjahres starteten wir die Bildungsreise nach Bad Salzungen. Hier empfing uns Familie Adebar, sie hat ihr Nest auf dem ehemaligen Förderturm. Auf einem Monitor über eine Kamera am Nest konnte man in der Info das Treiben beobachten. Bei einer Führung durchs Gradierwerk hörten wir etwas über die frühere Salzgewinnung, die jetzige Heilanwendung. Diese konnten wir bei einem Rundgang gleich praktisch erfahren. Anschließend war Freizeit, ein Bummel durch das kleine Städtchen mit seiner Kuranlage lohnte sich.

Auf der Fahrt nach Bad Liebenstein besichtigten wir die wunderschöne Parkanlage vom Schloss Altenstein. Im Cafè „Georg“ in Bad Liebenstein wurden wir schon freudig erwartet. Hier hatte man eigens für uns geöffnet, gebacken und alles liebevoll für einen gemütlichen Kaffeeplausch vorbereitet. Das war nach so viel Interessanten und Schönen ein herrlicher Abschluss. Man hatte auch hier noch Zeit, diesen kleinen Kurort anzuschauen. Da die Kirche geöffnet hatte, schauten wir hinein und waren über die Anordnung der Kirchenbänke im Halbkreis verwundert. Eine Kollegin aus unserem Kreis testete mit ihrem Gesang die Akustik der Kirche und erfreute uns damit. Auf der Heimfahrt fuhren wir durch unseren wunderschönen Thüringer Wald.

Schön, dass so viele Seniorinnen und Senioren unsere Angebote nutzen. Bleiben Sie gesund und sind Sie im zweiten Halbjahr wieder dabei.

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