GEW Thüringen
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Diskussionsrunde zum inklusiven Schulgesetz mit Staatssekretärin Ohler am 24.01.2017

Die Stellungnahmen der Mitglieder des Beirates Inklusive Bildung – also auch die Stellungnahme der GEW Thüringen – zur Arbeitsfassung des inklusiven Schulgesetzes liegen dem Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS) seit Mitte des Monats vor. Doch Stellungnahmen können immer nur eine gestraffte Zusammenfassung der Diskussion sein, daher wollte die GEW Thüringen in größerer Runde mit der Bildungsministerin Dr. Klaubert die Vorschläge diskutieren.

25.01.2017 - Marlis Bremisch

Diese Diskussion fand nun am 24.01.2017 als GEW-öffentlicher Teil der Sitzung des Geschäftsführenden Vorstandes der GEW Thüringen statt. Eingeladen waren Kolleginnen und Kollegen, die sich mit dem Thema „Inklusion“ seit vielen Jahren in der GEW beschäftigen (im Landesvorstand, in Arbeitsgruppen, als Personalräte). Statt der erkrankten Ministerin diskutierte Staatssekretärin Ohler mit uns.

Staatssekretärin Ohler benannte in ihrer Einleitung als Hauptproblem, was bei der Umsetzung eines inklusiven Schulsystems in Thüringen genannt wird: „Personal, Personal, Personal.“ Und so war es nicht verwunderlich, dass das – zumeist fehlende – Personal in vielen Wortmeldungen eine Rolle spielte. Die Anzahl der Detailfragen zeigten auf, welche Probleme die Kolleginnen und Kollegen in der Umsetzung der Vorschläge des Ministeriums sehen. Manche Fragen werden bei genaueren Erläuterungen geklärt werden können, bei anderen wird das Ministerium über die Praktikabilität der Vorschläge weiter nachdenken müssen.

Staatssekretärin Ohler machte deutlich, dass die Stellungnahmen und Kommentare sorgfältig gelesen werden und in die Erarbeitung des Referentenentwurfs des Schulgesetzes einfließen. Möglicherweise wird es weiteren Gesprächsbedarf geben, denn wie wichtig die gemeinsame Kommunikation ist, machte der gestrige Abend deutlich. Die Kolleginnen und Kollegen wollen mitdiskutieren und ihre Erfahrungen aus der Praxis einbringen, denn sie werden diejenigen sein, die ein inklusives Schulgesetz umsetzen.

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