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Ein Jahr im AuslandDeutsch unterrichten in französischen Grundschulen

Mit dem deutsch-französischen Grundschullehrkräfteaustausch werden Lehrerinnen und Lehrer unter Lohnfortzahlung für ein Schuljahr freigestellt, arbeiten in Frankreich und lernen das dortige Schulsystem kennen.

09.01.2020

Beim deutsch-französischen Grundschullehrkräfteaustausch unterrichten Lehrerinnen und Lehrer ein Jahr lang Deutsch als Fremdsprache an Schulen im Partnerland. In dieser Zeit haben sie Gelegenheit, französische Kinder für die deutsche Sprache und Kultur zu begeistern und ihnen ein aktuelles und interessantes Deutschlandbild zu vermitteln. Die deutschen Pädagoginnen und Pädagogen lernen derweil das französische Schulsystem kennen. Teilnehmende Lehrkräfte werden unter Lohnfortzahlung für ein Schuljahr freigestellt, das Programm kann auch verlängert werden. Französischkenntnisse sind erwünscht, aber nicht unbedingt erforderlich. 

Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) koordiniert und begleitet das Programm mit einer Informationstagung, einer pädagogischen Fortbildung, einer binationalen sprachlichen Vorbereitung, einem Zwischenseminar und einer Auswertungstagung. Zur Vorbereitung gehört ferner das Kennenlernen der anderen Teilnehmenden des Programms. Beteiligte Bundesländer sind Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Interessierte aus diesen Ländern können ihre Bewerbung auf dem Dienstweg an das für sie zuständige Ministerium beziehungsweise den Schulsenator senden. Dort können auch die genauen Bewerbungsmodalitäten und -fristen für das Schuljahr 2020/21 erfragt werden, in der Regel sind Bewerbungen im Januar und Februar möglich. Das Programm läuft vom 1. August 2020 bis zum 31. Juli 2021.

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