GEW Thüringen
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Was macht die Junge GEW?Bildungspolitische Einblicke dank Bildungs-O-Mat

Zu unserem September-Treffen in Gera widmeten wir uns den nahenden Landtagswahlen in Thüringen. Dazu hatten wir Michael Kummer, den Presse- und Öffentlichkeitsreferenten der Landesgeschäftsstelle eingeladen.

16.10.2019 - Jana Bonn - Referentin für Bildung

Zu unserem September-Treffen in Gera widmeten wir uns den nahenden Landtagswahlen in Thüringen. Eingeladen hatten wir Michael Kummer, den Presse- und Öffentlichkeitsreferenten der Landesgeschäftsstelle. Er stellte den Bildungs-O-Mat der GEW-Thüringen vor, mithilfe dessen sich die bildungspolitischen Forderungen der GEW mit den Parteiprogrammen abgleichen lassen. Der Bildungs-O-Mat lässt sich natürlich auch individuell beantworten, für uns bot er aber Anlass, die einzelnen Punkte gemeinsam zu diskutieren.

Während der lebendigen Diskussion wurde uns einmal mehr klar, wie vielfältig wir in der jungen GEW aufgestellt sind und wie viele Interessengruppen wir vertreten. So diskutierten wir über die Sozialassistent_innen-Ausbildung, die Personalvertretungsreserve und den Ausgleich von West-/Ostarbeitszeitregelungen. Bei Altersteilzeitregelungen besprachen wir die Konsequenzen für jüngere Lehrkräfte. In vielen Dingen waren wir uns einig: so sollten zum Beispiel der Fachkräfteschlüssel in Kindergärten nicht ausgespielt werden gegen eine fortschreitende Gebührenbefreiung – kein „entweder oder“!

In allen Bereichen wurde deutlich, dass Bildungsvorhaben meist nur von Wahlperiode zu Wahlperiode gedacht werden. Wir sollten uns also ganz genau überlegen, wem wir unser Kreuz geben.Welche Parteien schauen auch über den Tellerrand hinaus und planen tatsächlich für die Zukunft? Wir waren uns einig, dass die AfD für keine*n von uns zur Wahl steht. Ihr Eintreten für Bildung geschieht unter dem Banner von Rassismus, Antisemitismus, Nationalismus und Sexismus. Diese Überzeugungen sind nicht nur mit unseren Grundwerten nicht vereinbar, sondern stehen ihnen auch diametral gegenüber. Welche Parteien wir stattdessen wählen werden, entscheiden wir bis zum 27. Oktober natürlich selbst – aber der Bildungs-O-Mat hat uns die Entscheidung schon mal ein bisschen erleichtert!

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