GEW Thüringen
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Bildung. Weiter denken!

„Kinder sind unsere Zukunft.“, „Bildungsausgaben sind Zukunftsinvestitionen.“, „Thüringen hat nur eine Ressource: Bildung“. So tönt es allerorten. Und allerorten tönt es zurück: Es ist kein Geld da. Doch stimmt das eigentlich? Reicht das Geld tatsächlich nicht oder könnte es besser verteilt werden? Sind die Ausgaben zu hoch oder kann man mehr einnehmen? Sind die Lasten gleichmäßig verteilt oder bestimmen Familieneinkommen, Kommunalfinanzen oder vielleicht der Länderfinanzausgleich über individuelle Bildungswege?

13.10.2016 - Kathrin Vitzthum

Hohen Erwartungen an die Bildungsarbeiter*innen stehen knappe Ressourcen entgegen. Mit der politischen Initiative Bildung. Weiter denken! will die GEW grundsätzliche Fragen zur Bildungsfinanzierung stellen. Wir wollen gute Bildung im Zusammenhang mit guten Arbeits- und Lernbedingungen beschreiben, für Kita, Schule, Weiterbildung und Hochschule, mit und für die Lernenden und Lehrenden.

Wir wissen, wofür mehr Geld für Bildung notwendig ist und wir haben auch Vorschläge,wie sich die Investitionen finanzieren lassen. Als Bildungsgewerkschaft GEW wollen wir mit Bündnispartnern gemeinsam weiter denken und gemeinsam handeln. Mehr Geld für Bildung, das ist unser erklärtes Ziel. Die Bundestagswahl im nächsten Jahr ist ein erster Schritt: Wir wollen, das Bund und Länder ihr 2008 in Dresden gegebenes Versprechen, zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Bildung und Forschung bereitzustellen, endlich einhalten.

In den nächsten Wochen und Monaten starten wir, teils gemeinsam mit anderen GEW-Landesverbänden, verschiedene Aktivitäten, um unserem Ziel näher zu kommen.

Wir werden Euch regelmäßig informieren: in der tz (thüringer zeitschrift der Bildungsgewerkschaft), in den Social-Media-Kanälen und im Internet: www.gew.de/weiter-denken 

Bildung. Weiter denken!

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