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Für Euch dabei!Arbeitsgruppe Arbeits- und Gesundheitsschutz: Bericht vom Bundestreffen

Am 1. und 2. Februar 2019 haben sich in Fulda 20 Kolleginnen und Kollegen aus dem ganzen Bundesgebiet getroffen, um gemeinsam das Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz zu bearbeiten. Für Thüringen nahmen Thomas Messner und Dana Kecke, Teamleitung der Arbeitsgruppe Arbeits- und Gesundheitsschutz der GEW Thüringen teil, hier der Bericht.

17.04.2019 - Sebastian Freudenberger (GEW-Landesverband Niedersachsen) – adaptiert von Dana Kecke

Der Hauptvorstand der GEW hatte aufgrund zweier Gewerkschaftstagsanträge aus dem Jahr 2017 beschlossen, das Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz in Bildungseinrichtungen künftig stärker in den Fokus zu nehmen. Dieser Auftrag an die GEW sollte mit dem Treffen der in den Landesverbänden Verantwortlichen für Arbeits- und Gesundheitsschutz angegangen werden. Unterstützung bekommen die Arbeits- und Gesundheitsschützerinnen und -schützer dabei durch das Referat Tarif- und Beamtenpolitik des GEW Hauptvorstandes aus Frankfurt. Die Beteiligten machten schnell klar, dass „AuG“, wie sie diesen Bereich kurz nennen, eine gemeinsame Aufgabe innerhalb der einzelnen Arbeitsgebiete der GEW sein sollte. Gesunderhaltende Arbeitsbedingungen sollten sich zum Beispiel auch in den Diskussionen zur Digitalisierung oder dem Thema Schulbau wiederspiegeln.

Wichtig war für die Teilnehmenden auch, dass alle Bildungsbereiche mit einbezogen werden. Alle in Deutschland Beschäftigen, egal ob in Schule, Kita, Hochschule oder anderen Bildungseinrichtungen, haben ein Anrecht auf gute Arbeitsbedingungen und umfassenden Arbeits- und Gesundheitsschutz, da waren sich alle sofort einig. Diskutiert wurde auch, wie man das wichtige Thema „AuG“ an die Kolleginnen und Kollegen vor Ort bringen kann. Unter anderem durch regelmäßige Fachtagungen und spezielle Schulungen für Interessenvertretungen soll das Thema „Gesunde Arbeitsbedingungen“ ins Bewusstsein der Akteure gebracht werden.

Als wichtiges Mittel und gleichzeitig notwendige Voraussetzung für die Arbeit am Arbeits- und Gesundheitsschutz wurden die Gefährdungsbeurteilungen von den Teilnehmenden ins Zentrum gerückt. Im Jahr 2020 soll sich, so die Anwesenden, die GEW intensiv mit diesem Thema befassen und Impulse zur Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen und für die Umsetzung daraus resultierender Maßnahmen geben.

Ziel ist es, sich gemeinsam für gute Arbeitsbedingungen und die Gesunderhaltung der Kolleginnen und Kollegen in den einzelnen Bildungseinrichtungen einzusetzen. Daher sollen auch zukünftig durch regelmäßige Treffen der Arbeitsgruppe Impulse für die inhaltliche Arbeit der GEW auf Bundesebene und in den Landesverbänden gegeben werden.

Die Gruppe bedankt sich bei Katharina Berkenkamp vom GEW Hauptvorstand, die für eine angenehme Arbeitsatmosphäre sorgte und die Veranstaltung ergebnisorientiert moderierte.

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