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Vorstandsbereiche Bildungspolitik Referat Hochschule und Forschung | ||||||
| Referat Hochschule und Forschung | ||||||
| Das Referat Hochschule und Forschung stellt sich vor | ||||||||||||||||||||||||||||||||
Referatsleiter: Thomas Hoffmann Referent für Internationales, Fachhochschule Nordhausen | Seine Aufgaben sind:
Er ist ehrenamtlich tätig. | Studierende / LASS Gliederung der Thüringer Hochschullandschaft in den Betriebsverbänden der GEW Thüringen | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Portal des Bereiches "Hochschule und Forschung" des GEW-Hauptvorstandes | Referentin in der Landesgeschäftsstelle:
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| Das Referat Hochschule und Forschung stellt sich vor | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Die Mitglieder des Referates arbeiten ehrenamtlich. Sie kommen aus den Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen aus Thüringen und sind in den GEW-Betriebsverbänden organisiert. Das Referat arbeitet eng mit dem Landesausschuss der Studentinnen und Studenten in der GEW Thüringen (LASS Thüringen) zusammen. GEW-Kolleginnen und –Kollegen, die an einer Mitarbeit im Referat interessiert sind, sind dazu herzlich eingeladen. Informationen zu Terminen, Veranstaltungen u. ä. sowie Fragen zur Arbeit des Referates beantwortet gern Marlis Bremisch, Referentin in der GEW-Landesgeschäftsstelle. Im Rahmen der Arbeit des Referates finden Referatssitzungen, Referatsseminare und verschiedene Veranstaltungen statt:
Neben dem Referat und den ständigen Arbeitsgruppen gibt es weitere Formen des Engagements im Referat, z. B. in zeitlich befristeten Projektgruppen, in Hochschulgruppen oder Stammtischen. Das Referat unterstützt diese Gruppen in ihrer Arbeit. Damit es diese Arbeit aber gibt und das Referat sich für die Belange der Kolleginnen und Kollegen an Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen einsetzen kann, bedarf es vor allen Dingen Eines: interessierten und aktiven Mitgliedern, die sich engagieren, ihre Interessen einbringen und vertreten wollen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltliche Schwerpunkte der Arbeit des Referates: | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Zur Zeit bestehen im Referat folgende Arbeitsgruppen: - Bildungs- und Finanzpolitik (Leitung: Prof. Dr. Jürgen Krause) - Personalentwicklung und -strukturen an Hochschulen (Leitung: Dr. Michael Gebel) | |||||||||||||||||||||||||||||||
| 20. Hochschulkonferenz der GEW Thüringen 2012 | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| 20. Hochschulkonferenz der GEW Thüringen verabschiedet Forderungen zur Verbesserung der Beschäftigungssituation an Thüringer Hochschulen Am 28.01.2012 fand in Erfurt die 20. Hochschulkonferenz der GEW Thüringen „Gesellschaft krank! Hochschulen gesund? – Die Thüringer Hochschulen in der Verantwortung“ statt. Das Referat Hochschule und Forschung wollte mit der Veranstaltung die Beschäftigungssituation an Thüringer Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus verschiedenen Perspektiven beleuchten und Lösungsansätze diskutieren. Die Zahl der befristeten Beschäftigungsverhältnisse an Hochschulen und Forschungseinrichtungen steigt bundesweit – so auch in Thüringen – besonders im akademischen Bereich immer weiter an, die Länge der Laufzeiten sinkt. Halbe Stellen für weniger als ein Jahr zur Qualifizierung sind längst keine Seltenheit mehr. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Beschäftigten durch anhaltend hohe Studierendenzahlen und die mit der Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen u. a. intendierte intensivere Studierendenbetreuung in kleineren Gruppen. Karriereplanungsmöglichkeiten, gar eine (relative) Karrieresicherheit für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler? Häufig Fehlanzeige. Hier ist es dringend notwendig, die Rahmenbedingungen von Arbeitsverträgen (wieder) zu diskutieren und die auch unter den jetzt geltenden rechtlichen Bedingungen vorhandenen Möglichkeiten auszunutzen. Familienfreundliche Elemente werden erst in nennenswertem Umfang greifen, wenn wissenschaftliche Karrieren deutlich besser planbar sind und wenn akzeptiert ist, dass Familien verlässliche (Arbeits- bzw. Familien-)Zeiten benötigen, und dass dabei dennoch wissenschaftliche Arbeit mit Engagement möglich ist, die alle Kriterien an eine gute Lehre und Forschung erfüllt. Neben einer großen beruflichen Unsicherheit wegen der fehlenden Karriereplanungsmöglichkeiten – auch über das 40. Lebensjahr hinaus – sind die Anforderungen an die in Lehre und Forschung Beschäftigten ein Belastungsfaktor, der bei der Betrachtung von Arbeitsbedingungen nicht vernachlässigt werden darf. Die Zahlen der psychischen Erkrankungen der im Bildungsbereich Tätigen zeigt auch für den Hochschulbereich die besonderen Belastungen an. „Burn out“ mag manchem als Modediagnose gelten, aber Erschöpfung und Ausgebranntsein, die sich nicht mehr durch (längere) Erholungsphasen beheben lassen, führen schnell auch zu psychischen Krankheiten wie z. B. Depression. Zwar ist hier auch Jede/r gefragt, seine Einstellungen und Möglichkeiten der Achtsamkeit mit sich selbst zu überprüfen, aber auch die Rahmensetzungen von außen (vom Chef, der Lehrbelastung, der Erwartung auf 50 %-Stellen dennoch 100 %-Arbeit zu leisten usw.) müssen diskutiert und verändert werden. Zum Abschluss der Hochschulkonferenz stellte Thomas Hoffmann, Referatsleiter Hochschule und Forschung der GEW Thüringen, 10 Forderungen der GEW Thüringen vor, die unten ebenso wie einige Vorträge dokumentiert sind. 10 Forderungen der GEW Thüringen anlässlich der 20. GEW-Landeshochschulkonferenz
Vorträge zur 20. GEW-Hochschulkonferenz
Leseempfehlung: „Analysen und Empfehlungen zur Situation von Postdoktorandinnen und Postdoktoranden an deutschen Universitäten und insbesondere an der Friedrich-Schiller-Universität Jena“, Studie der Graduierten-Akademie der Friedrich-Schiller-Universität Jena, 2011 | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Templiner Manifest | ||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() Auf der 4. GEW-Wissenschaftskonferenz „Traumjob Wissenschaft? Karrierewege in Hochschule und Forschung“, die vom 1. bis 4. September 2010 in Templin stattfand, hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft“ im Ergebnis des Diskussionsprozesses zur Personalstruktur in Hochschule und Forschung das Templiner Manifest vorgestellt, das mittlerweile über 5.000 Unterzeichnerinnen und Unterzeichner vorweisen kann. Unterstützen auch Sie, unterstütze auch du die Forderungen nach einer Reform von Personalstruktur und Berufswegen in Hochschule und Forschung! Unterzeichnen Sie, unterzeichne du das Templiner Manifest: Online unterzeichnen unter www.templiner-manifest.de Zum Templiner Manifest Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind mit wachsenden Anforderungen konfrontiert: durch steigende Studierendenzahlen, durch die Reform der Studiengänge, eine autonome Steuerung der Einrichtungen und die zunehmende Bedeutung der Drittmitteleinwerbung. Diesen Anforderungen müssen sich die Beschäftigten in der Wissenschaft stellen, ohne dass sie aufgabengerechte Bedingungen vorfinden. Befristete Arbeitsverträge und weitere Formen atypischer und prekärer Beschäftigung betreffen immer mehr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Vielen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern werden selbstständige Forschung und Lehre und verlässliche berufliche Perspektiven verwehrt. Doch gute Lehre und Forschung auf der einen Seite sowie gute Arbeitsbedingungen und berufliche Perspektiven auf der anderen sind zwei Seiten einer Medaille. Wir fordern daher Bund, Länder und Hochschulen zu einer Reform von Personalstruktur und Berufswegen in Hochschule und Forschung auf, die sich an zehn Eckpunkten orientiert. mehr… | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Thüringer Hochschulappell | ||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Keine Kürzungen zu Lasten der Zukunft Thüringens!
Sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin Lieberknecht, sehr geehrter Herr Finanzminister Voß, die Gewerkschaften GEW und ver.di sowie die Beschäftigten und Studierenden der Thüringer Hochschulen sehen die Leistungsfähigkeit der Hochschulen sowie die Qualität der Bildung in hohem Maße durch die Kürzungspläne der Landesregierung für den Haushalt 2012 gefährdet. Sparen Sie nicht an der Zukunftsfähigkeit Thüringens! Bildung ist unser wichtigstes Gut und Hochschulen sind ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. In der Koalitionsvereinbarung sichern Sie zu, dass die Rahmenvereinbarung zwischen Land und Hochschulen mit dem Ziel fortgeschrieben wird, die mit der Rahmenverein¬barung II erreichte finanzielle Ausstattung der Hochschulen mindestens zu verstetigen sowie den Hochschulbau ab¬zusichern. Durch steigende Studierendenzahlen als Folge doppelter Abiturjahrgänge und die Aussetzung der Wehrpflicht, die Umstellung auf Bachelor und Master sowie die Übertragung weiterer Aufgaben an die Hochschulen mit der Novelle des Thüringer Hochschulgesetzes sind schon erhebliche zusätzliche Belastungen entstanden. Dabei belegte Thüringen im Jahr 2010 bei den Bildungsausgaben im Bereich der Hochschulen mit 233 Euro pro Kopf nur Platz 10 im Vergleich der Bundesländer. Mit den Kürzungen im Landeshaushalt 2011 von über 22 Mio. Euro wurde die finanzielle Ausstattung der Thüringer Hochschulen noch einmal dramatisch verschlechtert. Kürzungen im Hochschulbereich in Höhe von 185 Mio. Euro in den nächsten vier Jahren würden dem Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Thüringen dauerhaft schaden. Wir befürchten: - drohende Schließung von Studiengängen oder ganzen Hochschulen, - weitere Verschlechterung der Studienbedingungen und Betreuungsverhältnisse, - weitere Zunahme atypischer Beschäftigungsverhältnisse (Teilzeit und/oder Befristung), - zunehmende Arbeitsverdichtung in unzumutbarem Ausmaß. Für Studierende, Lehrende und Forschende würden die Thüringer Hochschulen äußerst unattraktiv. Die Wettbewerbsfähigkeit Thüringens würde sich erheblich verschlechtern und nachhaltig die Wirtschaftskraft beeinträchtigen. Dagegen setzen wir uns mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln zur Wehr! Wir appellieren an Sie und fordern: 1. Keine Kürzungen im Hochschulbereich! 2. Eine aufgabengerechte Ausfinanzierung der Thüringer Hochschulen durch eine Rahmenvereinbarung III mindestens auf dem im Koalitionsvertrag festgeschriebenen Niveau! 3. Bereitstellung von Haushaltsmitteln für die Thüringer Hochschulen mindestens auf dem Stand von 2010 plus Ausgleich der Tarifsteigerungen und Besoldungserhöhungen sowie Erhöhung der Sachmittel um mindestens ein Prozent jährlich! 4. Eine mittelfristige Hochschulentwicklungsplanung! 5. Ein klares Bekenntnis der Landesregierung zur Einhaltung der mit der Bundesregierung vereinbarten Ziele, bis 2015 7 % des BIP für Bildung und 3 % des BIP für Forschung zu erreichen! Sie haben die Verantwortung für die Zukunft des Freistaates übernommen. Wenn Sie bei Bildung und Wissenschaft kürzen, kürzen Sie an der Zukunft des Landes. Werden Sie Ihrer Verantwortung gerecht und investieren Sie in die Zukunft Thüringens! Erfurt, 22.06.2011
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| Aktuelle Themen aus der Arbeit des Referates: | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Hochschulen ausbauen und öffnen - Bildungsgewerkschaft GEW zur Lage an den Hochschulen Im laufenden Wintersemester haben sich die Missstände an den Hochschulen dramatisch zugespitzt: Studienplatzmangel, Zulassungschaos, miese Betreuungsverhältnisse, Hire-and-Fire-Prinzip beim Personal, Hürden beim Masterzugang – Bund, Länder und Hochschulen scheinen nichts unversucht zu lassen, studierwilligen Menschen Steine in den Weg zu legen. Open publication - Free publishing „Wir können auch anders!“ – Das wissenschaftspolitische Programm der GEW Auf dem Gewerkschaftstag 2009 hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ein wissenschaftspolitisches Programm beschlossen. „Wir können auch anders! – Wissenschaft demokratisieren, Hochschulen öffnen, Qualität von Forschung und Lehre entwickeln, Arbeits- und Studienbedingungen verbessern“ – so lauten die Forderungen der GEW und zeigt auch gleich im Programm Möglichkeiten auf, diesen Forderungen gerecht zu werden. mehr … Das Hochschulpolitische Programm der GEW Thüringen Die 7. Landesvertreterversammlung der GEW Thüringen vom 17. bis 19.09.2010 hat das Hochschulpolitische Programm der GEW Thüringen beschlossen. Hochschulen demokratisieren, Qualität von Forschung und Lehre entwickeln, Arbeits- und Studienbedingungen verbessern – so lauten zusammenfassend die Ansprüche der GEW Thüringen an die hochschulische Entwicklung im Freistaat. In Programm setzt sich die GEW Thüringen u. a. mit Hochschulzugang und Hochschulfinanzierung, Hochschulautonomie und Hochschulselbstverwaltung auseinander. Im Info E 2/2010 finden Sie das vollständige Programm. 19. Hochschulkonferenz der GEW Thüringen 29.01.2011, ibis-Hotel Erfurt Mehr Leistung für weniger Geld? Bildung, Wissenschaft und Kultur im Korsett einer ökonomistischen Denkweise Bildung ist eine wichtige staatliche Aufgabe, aber Bildung ist keine Ware. Für die GEW Thüringen bedeutet dies, dass der Staat durch seine Steuerpolitik ausreichend Geld für öffentliche Aufgaben einnimmt, um Bildung, Wissenschaft und Kultur zu fördern. Wenn Thüringen Bildungsland sein will, dann muss Bildung – aber auch Kultur – einen hohen Stellenwert in der verantwortlichen Politik und in der Gesellschaft einnehmen. Dazu gehört eine den Aufgaben angemessene und ausreichende Finanzierung. Aufgabengerechte Personal- und Sachmittelausstattung der Hochschulen, längere Planungssicherheit, Verlässlichkeit und Transparenz sind erforderlich, damit die Hochschulen in gesellschaftlicher Verantwortung ihre Aufgaben erfüllen können. Mit der 19. GEW-Hochschulkonferenz lenken wir daher den Blick auf Wissenschaft und Kultur und ihre Leistungen für die Gesellschaft und widmen uns dabei besonders der Hochschulfinanzierung und –ausstattung.
Gesetze und Verordnungen
Thüringer Hochschulzulassungsgesetz geändert Zweites Gesetz zur Änderung des Thüringer Hochschulzulassungsgesetzes – Gesetzentwurf der Landesregierung – Drs. 5/2413
Fragenkatalog des TMBWK zur Evaluation des Thüringer Hochschulgesetzes (ThürHG) Das TMBWK hat den Hochschulen einen Fragenkatalog zur Evaluation des ThürHG vorgelegt und die Hochschulen gebeten, bis zum 01.03.2010 diese Fragen unter Einbeziehung der Sicht aller Gruppen der Hochschulangehörigen zu beantworten. Auch die GEW Thüringen hat die Fragen zum Anlass genommen, sich wieder mit dem ThürHG auseinander zu setzen. Im Ergebnis sind Antworten entstanden, die dem derzeitigen Diskussionsstand innerhalb des Referates Hochschule und Forschung entsprechen. Ausgehend davon wollen wir die Evaluation des ThürHG kritisch begleiten und haben als ersten Schritt unsere Anmerkungen dem TMBWK zugeleitet.
| ![]() Wege und Irrwege in die Wissensgesellschaft – Forschungspolitik zwischen Standortsicherung und gesellschaftlicher Verantwortung, BdWi-Studienheft 7: ![]() Duz – Unabhängige deutsche Universitätszeitung: ![]() | |||||||||||||||||||||||||||||||
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