| | Am 09.12.2010 entscheiden die Abgeordneten des Thüringer Landtags über den von der Regierungskoalition vorgelegten Haushaltsentwurf. Dieser sieht insgesamt gut 40 Millionen Euro Kürzungen im Bereich von Hochschulen, Schulen und Erwachsenenbildung vor. Das Bündnis will dagegen die Abgeordneten überzeugen, dass nur Investitionen in die Bildung auch Investitionen in die Zukunft sind. Wenn Thüringen sich als selbst ernanntes Bildungsland Nr. 1 tatsächlich ernst nimmt, in dem es gute Bedingungen für lebensbegleitendes Lernen, Bildungsgerechtigkeit und individuelle Förderung zum Erhalt einer lebendigen Bildungs- und Kulturlandschaft schafft, dann dürfen die geplanten Kürzungen nicht zur Realität werden.
Bereits am 19.11.2010 protestierten rund 900 Eltern, Schüler und LehrerInnen der Schulen in freien Trägerschaft vor dem Landtag, am 23.11.2010 waren knapp 3.500 Studierende und Beschäftigte an Hochschulen dem Aufruf zum Protest gefolgt. Im Rahmen dieser Kundgebung wurden Bildungsminister Christoph Matschie 4.000 Unterschriften übergeben, die innerhalb einer Woche an Thüringer Hochschulen gesammelt wurden. Obwohl Minister Matschie die Unterschriftsrollen entgegennahm, hat er sie vergessen. Nun wollen die TeilnehmerInnen erneut versuchen, die Unterschriften und die damit verbundenen Forderungen zu übergeben.
Rettungsschirm für die Bildung – für die KundgebungsteilnehmerInnen heißt dies auch, am 08.12.2010 ihre eigenen Rettungsschirme (Regenschirme) mitzubringen, die auf ein Signal hin gleichzeitig geöffnet werden.
Zum jetzigen Zeitpunkt haben folgende Organisationen den Aufruf unterzeichnet:
Arbeit und Leben Thüringen, Landtagsfraktion Die LINKE, GEW Thüringen, ver.di Thüringen, DGB-Thüringen, Ländliche Erwachsenenbildung Thüringen, Paritätisches Bildungswerk Thüringen, DGB-Jugend Thüringen, Thüringer Landeselternverband Kindertagesstätten, Landtagsfraktion Bündnis 90/die Grünen, Landesorganisation der freien Träger in der Erwachsenenbildung Thüringen, Personalräte der Thüringer Hochschulen, AWO-Bildungswerk Thüringen, Evangelische Erwachsenenbildung Thüringen, Landesverband von Bündnis 90/die Grünen Thüringen, BI gegen Billiglohn - für Gleichbehandlung, Landesverband Die LINKE Thüringen, Linksjugend [‚solid] Thüringen, Konferenz Thüringer Studierendenschaften
Für Rückfragen stehen Ihnen zur Verfügung:
Rolf Düber (DGB Thüringen): 0361 – 59 61 440 Kathrin Vitzthum (GEW Thüringen): 0361 – 590 95 22 Susanne Hennig (Fraktion Die LINKE): 0172 – 352 08 84
| Anfragen können gerichtet werden an:
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