| | Aufgerufen zu der Demonstration und Kundgebung „Wer heute kürzt, zahlt morgen drauf“ hatten die Konferenz Thüringer Studierendenschaften (KTS) und die GEW Thüringen. Mit den fast 3.500 Teilnehmenden wurden selbst die Organisatoren überrascht.
„Wir sind überaus zufrieden und stolz, dass die betroffenen Studierenden und Beschäftigten an den Thüringer Hochschulen lautstark gegen die Pläne der Landesregierung protestiert haben. Sie haben Bildungsminister Matschie deutlich zu verstehen gegeben, dass sie die Kürzungen nicht hinnehmen werden“, so der Vorsitzende Torsten Wolf.
Die Landesregierung plant, rund 30 Millionen Euro im Hochschulbereich zu kürzen. Bildungsminister Matschie hielt dagegen, dass Thüringen bei den Hochschulen deutlich weniger kürzen würde und forderte die Bundesregierung auf, mehr für die Hochschulfinanzierung und eine bessere Ausstattung des BAFöG zu tun. Doch den Protestierenden ging das nicht weit genug. Auch die weiteren RednerInnen, u.a. Benjamin Heinrichs (KTS), Dr. Karin Kaschuba (MdL, Die Linke), Astrid Rothe-Beinlich (MdL, Die Grünen), Renate Licht (DGB Thüringen) sowie der Juso-Hochschulgruppe forderten die Landesregierung zu einer Umkehrt in ihrer Haushaltspolitik auf und riefen zu weiteren Protesten auf.
GEW und KTS übergaben dem Bildungsminister außerdem knapp 4.000 Unterschriften, die in der vergangenen Woche an allen Hochschulen in Thüringen gegen die Kürzungen gesammelt wurden.
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