|
Presse Presseerklärungen aktuelle Presseerklärungen 14.06.2011 PM 28 zum Ende der Debatte um die Th... | ||||||
| 14.06.2011 PM 28 zum Ende der Debatte um die Thüringer Schulordnung | ||||||
| Bildungsminister Matschie beendet die Debatte um die Schulordnung. Das stößt auf Kritik von verschiedenen Seiten. Die GEW Thüringen meint jedoch, dass sich Schulen auf die Veränderungen vorbereiten können müssen und signalisiert dem TMBWK seine Unterstützung. | ||||||||||||||||||
| „Tempo raus - Demokratie rein!“, so titelte die GEW Thüringen den Beginn der Diskussionen um die Thüringer Schulordnung. Mit der Bildungskonferenz der GEW Thüringen Jena, auf der Bildungsminister Christoph Matschie und Staatssekretär Prof. Dr. Roland Merten sich den Fragen der Lehrerinnen und Lehrern stellte sowie mit der vom TMBWK initiierten Lehrerkonferenz in der Erfurter Messe, hat das zuständige Ministerium auf diese Forderung reagiert. Auch die Anhörungsfrist wurde verlängert. „Selbstverständlich war die Kritik am Tempo des Ministeriums berechtigt. Viel wichtiger jedoch ist jetzt, den Lehrerinnen und Lehrern für das kommende Schuljahr das notwendige Rüstzeug in die Hand zu geben“, weist Torsten Wolf, Vorsitzender der Bildungsgewerkschaft GEW Thüringen die Kritik des Thüringer Lehrerverbandes (TLV) und der Landeselternvertretung an Christoph Matschie zurück. „Die Diskussionen waren notwendig, keine Frage. Unsere Positionen zur Schulordnung haben wir als GEW in Gesprächen mit dem Bildungsministerium grundlegend diskutiert. Jetzt heißt es, den Schulen endlich Planungssicherheit zu geben. Es irritiert schon, dass der TLV, der zunächst genau diese Sicherheit einforderte, nun die Lehrerinnen und Lehrer weiterhin im Unklaren lassen will, welche Änderungen im neuen Schuljahr auf sie zu kommen.“ Eine Onlinebefragung der GEW Thüringen mit mehr als 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern hatte eine grundsätzliche Zustimmung zur individuellen Förderung und gemeinsamen Unterricht ergeben. Die strittigen Punkte – altersgemischte Schuleingangsphase, verbale Leistungseinschätzung und flexible Schulausgangsphase – sind nach intensiven Diskussionen mit Vertretern des Bildungsministeriums überarbeitet worden. Längere Übergangsfristen ermöglichen Schulen, sich auf die anstehenden Veränderungen vorzubereiten. „Irgendwann muss man Nägel mit Köpfen machen. Die Schulordnung muss sich in der Praxis beweisen. Sie weiterhin in den Besprechungszimmern zu zerreden, bringt weder mehr Demokratie in den Prozess, noch bringt es Schulen, Schulleitungen sowie Lehrerinnen und Lehrern dazu, auch notwendige Veränderungen der Schulpraxis anzugehen“, fasst Wolf seine Zustimmung zum Ende der Debatte zusammen. | Anfragen können gerichtet werden an:
| ||||||||||||||||