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| „Die Verbesserung der Betreuungs- und Bildungssituation im frühkindlichen Bereich, welche durch das Kita-Gesetz vom August 2010 erreicht wurden, darf nicht zu Lasten der Eltern gehen. Gemeinsam mit den Eltern und Trägern hat die GEW Thüringen für dieses Gesetz gekämpft“, stellt Torsten Wolf, Vorsitzender der Bildungsgewerkschaft GEW fest. Thüringen befindet sich in der Finanzierung von Bildung und Betreuung auf einem schlechten Mittelfeldplatz. Mit der Verabschiedung des Kita-Gesetzes ist eine bessere personelle Ausstattung und bessere individuelle Förderung in den Kindertageseinrichtungen erreicht wurden. Aus reinem Sparwillen und auf Kosten der Familien die Verhältnisse wieder auf Vorjahresniveau zurückzuführen, ist für die Zukunft der Kinder in Thüringen nicht hinnehmbar und familienfeindlich. „Wir verlassen uns darauf, dass die Regierungsparteien den Koalitionsvertrag einhalten und den Finanzminister zurückpfeifen. Der Bildungsminister kann sich in dieser Frage der Unterstützung der GEW Thüringen sicher sein“, macht Wolf deutlich.
Die GEW Thüringen ist und bleibt Teil des Trägerkreises für eine bessere Familienpolitik. Sollte sich der Finanzminister mit seiner Forderung durchsetzen, wird die GEW Thüringen im Trägerkreis ein neues Volksbegehren anregen.
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