| | Sehr geehrte Vertreterinnen und Vertreter der Medien,
am Samstag, dem 30.01.2010, findet von 9.30 bis 15.30 Uhr die 18. Hochschulkonferenz der GEW Thüringen im ibis-Hotel Altstadt Erfurt statt, zu der wir Sie herzlich einladen.
Folgender Ablauf ist geplant:
9.30 Uhr Begrüßung durch den Landesvorsitzenden der GEW Thüringen, Jürgen Röhreich 9.45 Uhr Dr. Eva-Maria Stange, Wissenschaftsministerin a. D. des Freistaates Sachsen und ehemalige GEW- Bundesvorsitzende: Die Novellierung von Hochschulgesetzen in schwierigen Zeiten 10.15 Uhr GEW Thüringen: Hochschulpolitische Forderungen der GEW Thüringen an die neue Landesregierung 10.55 Uhr Kaffeepause 11.10 Uhr StS Prof. Dr. Thomas Deufel in Vertretung des Kultusministers Christoph Matschie: Die hochschulpolitischen Vorhaben der Landesregierung 11.40 Uhr Dr. Andreas Keller, Leiter des Vorstandsbereichs Hochschule und Forschung und Mitglied im Geschäftsführenden Vorstand der GEW: Aktuelle Entwicklungen in der Hochschulpolitik Anschließend Diskussion 12.30 Uhr Mittagessen 13.15 Uhr Dr. Andreas Keller: Wider die unternehmerische Hochschule - Das wissenschaftspolitische Programm der GEW 13.35 Uhr Dr. Robert Gramsch, Mitarbeiter des Historischen Instituts der Friedrich-Schiller-Universität Jena: Die Entwicklung der Studierendenmitbestimmung am Beispiel der Universität Jena Abschließend Diskussion
Wir erwarten ca. 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Hochschulleitungen, Personalräten, Studierendenschaften und weitere Interessierten aus dem Hochschulbereich.
Zum Thema:
In den letzten Jahren sind an den Hochschulen neue Probleme herangereift bzw. haben sich andere weiter verschärft. Hier bedarf es dringender Lösungen: - Die letzte Novelle des Thüringer Hochschulgesetzes (ThürHG) der alten Landesregierung hat erhebliche Einschränkungen der demokratischen Mitbestimmungsstrukturen an den Hochschulen auf den Weg gebracht. Daher muss die Kultur einer demokratischen Mitbestimmung aller Hochschulangehörigen wieder gestärkt werden. - Eine aufgabengerechte Personalstruktur und -ausstattung ist flächendeckend nicht gewährleistet. Die praktizierte Personalpolitik reduziert die unbefristeten Vollzeitstellen stetig. Wissenschaft als Beruf unterhalb der professoralen Ebene ist immer schwerer möglich. - Die Qualität der Hochschulausbildung wird durch die Unterfinanzierung der Hochschulen gefährdet. - Die Umsetzung des Bologna-Prozesses an den Thüringer Hochschulen entspricht nicht deren eigentlichen Zielsetzungen.
Diese und andere Fragestellungen wollen wir während der Hochschulkonferenz mit den anwesenden Referent/innen und Teilnehmer/innen diskutieren. Sie sind herzlich dazu eingeladen.
Für Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
| Anfragen können gerichtet werden an:
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