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| Es war ein schwieriger Prozess. Aber er hat sich gelohnt. Das TMBWK kündigte in seiner Pressemitteilung vom 1. Mai 2011 an, den Entwurf zur Thüringer Schulordnung zu überarbeiten und dabei die Erfahrungen der Kolleginnen und Kollegen einfließen zu lassen.
„Tempo raus – Demokratie rein“, so lautete die Kampagne der GEW Thüringen, mit der sie um einen offenen und diskursiven Umgang mit dem Entwurf zur Schulordnung warb. „Es war richtig, um eine intensive Debatte zu kämpfen“, kommentiert Torsten Wolf, Vorsitzender der Bildungsgewerkschaft GEW, die Verlautbarungen aus dem Bildungsministerium. „Wir begrüßen ausdrücklich die Offenheit des Ministeriums, die anhaltende Kritik zum Anlass für eine breite Diskussion zu nehmen. Unsere Onlinebefragung mit mehr als 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern hat deutlich gezeigt, dass Veränderungen nur dann gut gelingen, wenn sie an der Basis mitgetragen werden. Wir haben dem Ministerium eine wichtige Grundlage mit auf den Weg gegeben. Die Ergebnisse der Umfrage berichten von den Erfahrungen der Kolleginnen und Kollegen in den Schulen, ihre Befürchtungen, aber auch von ihrer Bereitschaft für die Weiterentwicklung der Thüringer Schulpolitik“.
Das TMBWK hat angekündigt, die Entscheidung zur Einführung der altersgemischten Schuleingangsphase wieder an die Schulen abzugeben und den bürokratischen Aufwand für die verbale Leistungseinschätzung zusätzlich zur Notengebung auf ein Minimum zurückzuführen. Die GEW Thüringen wird das Ministerium in weiteren Gesprächen bei der Überarbeitung des Entwurfes beraten.
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