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04.08.2010 PM 16/2010: Schuljahresbeginn 2010/2011

Die GEW Thüringen wünscht allen Schülerinnen und Schülern, ihren Lehrerinnen und Lehrern, den Erzieherinnen und sonderpädagogischen Fachkräften sowie den Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärtern einen guten Start in das neue Schuljahr!
Das Lernen ist zum Leben da

Am 5. August 2010 beginnt an über 1.000 Schulen mit mehr als 240.000 Schülerinnen und Schüler und über 24.000 Lehrkräfte, Erzieherinnen, Sonderpädagogische Fachkräfte und Lehramtsanwärterinnen der Schulalltag. Die GEW Thüringen wünscht ihnen allen ein erfolgreiches und herausforderndes Jahr mit interessantem Lehrstoff, spannenden Methoden und guten Entwicklungsmöglichkeiten. Besonders den 16.800 ABC-Schützen, den neu eingestellten Lehrkräften und den Lehramtsanwärterinnen möge der Einstieg in diese neue Lebensphase gut gelingen.

Das neue Schuljahr ist mit Neuerungen verbunden:
An den Grundschulen gelten neue Lehrpläne, deren Grundlage der Thüringer Bildungsplan bis 10 Jahre ist.
Sechs Einrichtungen starten in die Pilotphase zur Einführung der Thüringer Gemeinschaftsschule. Die GEW Thüringen begrüßt diesen ersten Schritt hin zum längeren gemeinsamen Lernen und wird die Umsetzung kritisch begleiten.

Die GEW Thüringen sieht auch im kommenden Schuljahr reichlich Aufgaben auf das zuständige Ministerium zukommen. Unter anderem müssen die vor den Ferien abgebrochenen Verhandlungen über ein Angebot für Floatingbeschäftigte wieder aufgenommen werden. Im Herbst werden zudem die Tarifverhandlungen zur Eingruppierung für die angestellten Lehrerinnen und Lehrer fortgesetzt und die Lohn- und Gehaltsrunde 2011 vorbereitet. Die GEW setzt dabei auf große Unterstützung der Betroffenen. Bildungspolitisch müssen die Umsetzung des Gemeinsamen Unterrichts und der individuellen Förderung diskutiert und die dafür notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Auch die Evaluation des Pilotprojektes zur Kommunalisierung der Grundschulhorte muss in die Wege geleitet werden, um vor Ende des Projektes 2012 entscheiden zu können, wie es weiter geht. Darüber hinaus muss auch überlegt werden, wie der Lehrernachwuchs in Thüringen gehalten werden kann.


Anfragen können gerichtet werden an:


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