| | Christoph Matschie, Thüringens Wissenschaftsminister, sieht in der Ablehnung einen Ansporn für die Hochschulen, jetzt noch besser zu werden. Leider hat er dabei versäumt, zu sagen, wie er diese Verbesserungen finanziell begleiten will. Thüringen hatte Ende des letzten Jahres die Notfallklausel im Hochschulpakt genutzt. Trotz der Rahmenvereinbarung II steht den Haushalten der Hochschulen im Jahr 2011 deutlich weniger Geld zur Verfügung. Die Beschäftigten kämpfen zudem gerade für eine angemessene Lohnerhöhung und müssen feststellen, dass der Landesregierung nicht viel daran liegt, deren engagierte und motivierte Arbeit zu würdigen. „Diese unbefriedigende Situation ist jedenfalls kein Ansporn, noch besser zu werden“, kommentiert Kathrin Vitzthum, Pressesprecherin der GEW Thüringen.
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Am Morgen waren rund 120 Beschäftigte der Universität Erfurt und der Fachhochschule dem Aufruf zu einem zweistündigen Warnstreik gefolgt. In Jena, auf dem Ernst-Abbe-Platz, waren 09:30 Uhr bereits mehr als 500 Beschäftigte der FSU Jena und der Fachhochschule in den Warnstreik getreten. Gegen 11 Uhr werden dort auch Lehrerinnen und Lehrer aus Jena und dem Landkreis Saale-Holzland erwartet.
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