| | Der erste Verhandlungstermin zur Tarif- und Besoldungsrunde für die Beschäftigten des öffentlichen Dienste ist ergebnislos verlaufen. Während die Gewerkschaften ihre Forderungen vorstellten, hatte die Arbeitgeberseite (Tarifgemeinschaft der Länder) wie erwartet kein Angebot im Gepäck.
„Die GEW Thüringen ist gut aufgestellt“, zeigt sich der GEW-Landesvorsitzende Torsten Wolf kampfbereit. „Seit November bereiten wir unsere Mitglieder und die Kolleginnen und Kollegen in den Schulen und Hochschulen auf die Verhandlungen vor. Sie sind willens und bereit, die gewerkschaftlichen Forderungen mit eigenen Aktionen zu unterstützen.“
Auf der am Mittwoch stattfindenden Tarifpolitischen Konferenz der GEW Thüringen wird nicht nur die erste Verhandlungsrunde ausgewertet, sondern auch gezielte Aktionen vorbereitet. Dazu gehört auch, die Kolleginnen und Kollegen auf Warnstreiks und Streiks einzustellen und die dafür geltenden Bestimmungen zu erläutern.
Termin: Mittwoch, 09.02.2011 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr Erfurt, Werner-Seelenbinder-Straße 14 Hörsaal 3
Zum Hintergrund: Die Gewerkschaften GEW, ver.di, GdP und dbb tarifunion verlangen einen Sockelbetrag von 50 Euro und darauf aufsetzend eine Gehaltserhöhung von drei Prozent. Das entspricht einem Volumen von durchschnittlich fünf Prozent Lohnsteigerung. Die Vertragslaufzeit soll 14 Monate betragen. Bei den Ländern gibt es rund 700.000 Angestellte, für die der Tarifvertrag der Länder (TV-L) gilt. Die Tarifverhandlungen werden für gut 200.000 angestellte Lehrkräfte und über 100.000 wissenschaftliche Mitarbeiter an Hochschulen geführt. Für die angestellten Lehrkräfte und knapp 8.000 Lehrkräfte für besondere Aufgaben an Hochschulen gilt L-ego bisher nicht. In Thüringen sind insgesamt 28.000 angestellte Lehrkräfte und Beschäftigte an Hochschulen betroffen.
| Anfragen können gerichtet werden an:
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