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10.01.2011 PM 01/2011 Schulsozialarbeit

Schulen und SchülerInnen benötigen mehr Unterstützung durch Schulsozialarbeit


Die heutige Bombendrohung am Erfurter Gutenberg-Gymnasium sowie die beiden Drohungen an der Grete-Unrein-Gesamtschule Jena im letzten Jahr machen einmal mehr deutlich, dass an Schulen ein enormer Bedarf an SchulsozialarbeiterInnen und sozialpsychologischer Betreuung besteht.
Schulen bereiten Kinder und Jugendliche auf die Zukunft vor. Dies ist mit Leistungserwartungen verbunden, die nicht alle in gleichem Maße erfüllen können. Schülerinnen und Schüler müssen bei der Verarbeitung von schulischen Misserfolgen unterstützt werden. „Es darf nicht sein, dass Schüler aus Angst vor ihrer Zukunft und daraus entstehender Wut ihre Mitschülerinnen und Mitschüler, aber auch ihre Lehrerinnen und Lehrer in Lebensgefahr bringen“, kommentiert der GEW-Landesvorsitzende Torsten Wolf die aktuelle Situation.

Die Zahl der SchulsozialarbeiterInnen und die Möglichkeiten der sozialpsychologischen Betreuung müssen nach Einschätzung der GEW Thüringen deutlich ausgebaut werden. Nicht nur nach Drohungen oder Amokläufen, wie am 26. April 2002, sondern als integratives pädagogisches Konzept und Bestandteil gelingenden Schullebens.


Anfragen können gerichtet werden an:


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