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Vorstandsbereiche Bildungspolitik Referat allgemein- und berufsbildende Schulen Aktuelles aus dem Referat allgemein- und berufsbildende Schulen 13.01.2011 Entwicklungsperspektiven der Förder... | ||||||
| 13.01.2011 Entwicklungsperspektiven der Förderzentren und des Gemeinsamen Unterrichts in Thüringen | ||||||
| Bericht des Referates allgemein- und berufsbildende Schulen zum Stand des Gemeinsamen Unterrrichts in Thüringen | |||||||||||
| In Thüringen noch ein Wintermärchen!? | |||||||||||
| Eine Woche nach der Konferenz in Hamburg haben die beiden Koalitionspartner SPD und CDU im Thüringer Landtag zur oben genannten Veranstaltung eingeladen. Die Ziele waren vielversprechend von den beiden Bildungspolitikern Volker Emde und Hans-Jürgen Döring formuliert. Es sollte um die Interpretation der UN-Resolution, um Ziele und Wege einer gelingenden Inklusion gehen, die Meinung der Eltern sollte eine Rolle spielen und letztendlich sollte die zukünftige Rolle der Förderzentren im Mittelpunkt stehen. Der Minister prägte noch einmal den Satz, dass es nicht um Zahlen geht, sondern um die Entwicklung von Menschen und dass die Beteiligten den Kindern und Jugendliche gerecht werden müssen. Dazu ist ein grundlegender Wandel im Bildungssystem notwendig. Jedes Kind soll an dem Ort gefördert werden, wo es die optimalen bzw. besten Bedingungen hat. Diese Aussagen können wir begrüßen, denn sie entsprechen den GEW-Positionen. Frau Prof. Vernooij und Frau Prof. Sasse boten ihre wissenschaftliche Sichtweise auf eine mögliche Entwicklung von Förderzentren und den Gemeinsamen Unterricht in Thüringen dar. Nichts Neues. Der Bericht der AG Visionen (TMBWK) zeigte uns in diesem Rahmen leider keine Handlungsansätze In der anschließenden Diskussion ging es eher um eigene Interessen der Anwesenden und nicht um Fragen der Umsetzung und Erfahrungen mit Gemeinsamem Unterricht. Eines ist klar: Über eine Notwendigkeit des Gemeinsamen Unterrichts von Schülern mit und ohne Behinderung in Thüringen wird nicht mehr diskutiert. Im Mittelpunkt unserer GEW-Arbeit stehen die Möglichkeiten und Grenzen einer integrativen Beschulung von Kindern mit Behinderung im Gemeinsamen Unterricht (GU). Dessen Ausgestaltung muss ein Schwerpunkt in der Thüringer Schulentwicklung sein. Theoretische Grundlagen sind teilweise vorhanden, aber die Probleme in der Praxis sind noch sehr groß. Basis der Zusammenarbeit in der Integration/Inklusion ist eine innere Haltung, welche die Einzigartigkeit und Individualität jedes Kindes als Chance begreift. Dies erfordert bestimmte Grundsätze der gemeinsamen Arbeit zwischen Kollegen und Kolleginnen der allgemeinbildenden Schulen und Förderschulpädagoginnen, in die jeder seine Kompetenzen einbringt. Wir halten eine Beratung vor Beginn der gemeinsamen Arbeit mit Absprachen, z. B. zur Zusammensetzung der Klasse oder gemeinsamer Zielvereinbarungen für notwendig. Die GEW Thüringen hat in ihrer 7. LVV ein Positionspapier zum Gemeinsamen Unterricht und den dafür nötigen Gelingensbedingungen verabschiedet. In der weiteren Arbeit ist dies ein Schwerpunkt in den verschiedenen Gremien der GEW. So wird die GEW ihre Umfrage zum aktuellen Stand des GU erneuern (Februar 2011). Petra Rechenbach, Referentin
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