|
Vorstandsbereiche Angestellten- und Beamtenpolitik Angestellten- und Beamtenrecht Personalräte Infoblätter Einsatz von Referendaren im Unterricht | ||||||
| Einsatz von Referendaren im Unterricht | ||||||
![]() | Informationen für Lehramtsanwärter/innen in Thüringen Liebe Kollegin, lieber Kollege, herzlichen Glückwunsch zur Einstellung ins Referendariat! Jetzt geht es endlich los. Du hast einen anstrengenden, aber auch schönen Beruf gewählt. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist mehr als nur ein Job. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an das, was Lehrer/innen können und tun sollen. Sie stehen wie kaum eine andere Berufsgruppe in der öffentlichen Aufmerksamkeit und nicht selten in der Kritik. Einerseits sehen die Schüler dich bereits in der Rolle der Lehrerin oder des Lehrers, andererseits bleibst du aber gegenüber den Seminarleiter/innen, Fachleiter/innen und Fachlehrer/innen im Ausbildungsunterricht Lernende/r. Einerseits möchtest du eigene pädagogische und fachliche Vorstellungen erproben, andererseits wirst du dem Druck von Beurteilungen und Benotungen unterworfen. Mit der Einführung des „bedarfsdeckenden Unterrichts“ in Thüringen sind die Anforderungen an dich als Lehramtsanwärter/in noch gestiegen. Sicher bewegen dich auch viele Fragen: Was erwartet mich in den einzelnen Abschnitten des Vorbereitungsdienstes? Worauf muss ich sofort achten, damit der Einstieg so gelingt, dass ich reibungslos über die Runden komme? Wie verhalte ich mich gegenüber den Kolleginnen und Kollegen an der Schule, wie gegenüber den Schülerinnen und Schülern? Welche Rechte und Pflichten erwachsen mir aus der Ausbildungsordnung und aus dem Beamtenrecht? Wo finde ich Rat, Hilfe und Unterstützung für den ganz normalen Ausbildungstag, aber auch in Konfliktfällen ? Manche Antworten auf diese Fragen muss man sich selbst erarbeiten. Aber bekanntlich können bereits gesammelte Erfahrungen weitergegeben werden. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Thüringen bietet dir an, dich auf deinem Weg zum zweiten Staatsexamen mit Rat und Tat zu begleiten. Dabei werden wir keine fertigen Antworten liefern, doch hier und da Steine aus dem Weg räumen können. Wir haben in den letzten Jahren einen Fundus an Informationen rund um das Referendariat zusammengetragen, Erfahrungsaustausche und Fortbildungen für Lehramtsanwärter/innen durchgeführt und Einzelnen im Konfliktfall zur Seite gestanden. Insbesondere in den Personalräten deiner Ausbildungsschule, der Schulämter und beim Kultusministerium findest du engagierte GEW-Mitglieder als Ansprechpartner. Tipp 1: Vergiss bei aller Anstrengung nicht, dass es auch noch ein Leben neben dem Referendariat gibt. Schaff dir Freiräume, pflege Freundschaften - auch wenn die nächste Lehrprobe noch so wichtig scheint. Tipp 2: Stelle dich darauf ein, dass das Land Thüringen den ersten Sold in der Regel als Abschlag überweist und erst nach mehreren Wochen das reguläre Geld eingeht. Wir wünschen Dir einen guten Start und viel Erfolg! Torsten Wolf Landesvorsitzender der GEW Thüringen Andreas Stötzer AG Personalrat ![]() | |||||||||||||||||
| Aktuell: | ||||||||||||||||||
| Einstellungen in den Vorbereitungsdienst zum 01.02.2012 Das TMBWK hat die Ausbildungsplatzhöchstzahl für die Einstellung von Lehramtsanwärtern für den Februar folgendermaßen festgelegt: GS - 60 RS - 25 Gy - 45 BBS - 30 FöS - 12. Die Fachhöchstzahlen mit Fächerkombinationen finden sich im Amtsblatt, welches Ende Dezember veröffentlicht wird. Einstellung in den Schuldienst zum 01.02.2012 Das TMBWK beabsichtigt nach Zustimmung des Thüringer Finanzministeriums 139 Erzieher und Lehrer einzustellen. Der Beschäftigungsumfang reicht von nur 50% für die 16 Erzieher, über 70% z.B. an Gymnasien bis zu Vollzeitstellen in der Grundschule. Näheres über Schulart, Fachkombination und Einsatzort findet sich auf der Webseite des TMBWK.
| ||||||||||||||||||
| Neuregelungen zur Verkürzung oder Verlängerung des Referendariats sowie dem Wechsel der Ausbildungsschule | ||||||||||||||||||
| Für Irritationen bei 55 Lehramtsanwärtern der Regelschulen und ihren Ausbildungsschulen sorgt die Absicht des TMBWK deren Vorbereitungsdienst um 6 Monate zu kürzen (s. Schreiben vom 21.06 2011 unten). Deshalb hatten sich viele Lehramtsanwärter an ihre Mentoren und die GEW gewandt. Alle Lehramtsanwärter haben an der Universität Erfurt auf Lehramt Regelschule studiert. Fast die Hälfte der Betroffenen hat Widerspruch gegen die geplante Verkürzung eingelegt. Selbstverständlich ist die GEW aktiv geworden, um Klarheit zu schaffen. Zunächst haben GEW-Mitglieder im Hauptpersonalrat viele Fragen gestellt, die das TMBWK am 21.09.2011 beantwortete (s. unten). Für Freitag, den 30.09.2011 hat Staatssekretär Prof. Dr. Merten den Vorsitzenden der GEW zu einer Gesprächsrunde zu diesem Thema eingeladen. Dort werden die Erwartungen und die Probleme der betroffenen Lehramtsanwärter zur Sprache gebracht werden. Über die Ergebnisse werden wir zeitnah informieren. Steffi Kalupke & Andreas Stötzer Informationen zum Treffen (Stand 4.10.2011) Neben Staatssekretär Prof. Dr. Merten und Mitarbeitern des TMBWK waren Vertreter der GEW und ein Vertreter des tlv anwesend. Zur Ausgangssituation: Da jetzt verstärkt Absolventen mit anrechnungsfähigen Praktika an die Studienseminare kommen, gibt es jetzt auch keinen Gestaltungsspielraum, die Verkürzung nicht zu prüfen. Die Prüfung erfolgt immer mit dem Ziel 6 Monate verkürzen zu können. Stand: 30 Widersprüche (RS und Gym.) gegen eine Verkürzung sind eingegangen. Diese werden individuell geprüft. Die Eilbedürftigkeit wird vom TMBWK anerkannt. Mittlerweile sind 16 Widersprüche bearbeitet und beschieden. Nur einem wurde bisher stattgegeben. Die Bescheide gehen nacheinander den Betroffenen von Gera und Erfurt zu. Ziel ist es, alle Bescheide vor den Herbstferien verschickt zu haben. Harmonisierung: Der Arbeitsaufwand für LAA mit angekündigter Verkürzung ist in Erfurt höher als in Gera. So müssen die LAA RS in Erfurt den Ausbildungsschwerpunkt Didaktische Bausteine belegen und ein Hospitationstagebuch führen. Lehrproben sollen an einem Tag (2 Stück) absolviert werden. Diese Hinweise wurden dem Staatssekretär von uns schriftlich übergeben. Seit dem 21.09.2011 werden im TMBWK Ausbildungsbedingungen verglichen. Der Staatssekretär sagte eine schnelle "Harmonisierung" zu. Darauf haben wir auch gedrungen! Andreas Stötzer AG Personalrat Das TMBWK hat mit Schreiben vom 10.02.2011 Neuregelungen zur Verkürzung oder Verlängerung des Referendariats sowie dem Wechsel der Ausbildungsschule erlassen. Auch die Gewährung von Sonderurlaub ohne Bezüge wurde neu geregelt, damit eine Einstellung in den öffentlichen oder privaten Schuldienst ermöglicht werden kann, auch wenn das Referendariat noch nicht voll abgeleistet wurde.
| ||||||||||||||||||
| Neuordnung der Lehramtsanwärterausbildung an den Schulen | ||||||||||||||||||
| Seit Beginn des Schuljahres 2008/09 ist ein sog. Grundsatzpapier zu den „Aufgaben der in Schulen an Lehrerbildung Beteiligten“ in Kraft (Schreiben vom 7.8.2008, siehe unten). Seitdem gibt es es an jeder Schule einen „Verantwortlichen für Ausbildung“, der als erster Ansprechpartner an der jeweiligen Schule fungieren soll. Die Aufgaben der „Lehrerbildner“ an den Ausbildungsschulen wird im Abschnitt „Aufgabenbeschreibung“ konkretisiert. A.Stötzer (AG Personalrat)
| ||||||||||||||||||
| Konkretisierungen der LAA-Ausbildung in Verwaltungsvorschrift | ||||||||||||||||||
| Nach vielen kritischen wie konstruktiven Anmerkungen der GEW sowie der Studienseminare, Ausbildungsschulen und der LAA selbst, hat das TKM reagiert. In einem ersten Schritt wird in der Verwaltungsvorschrift für die Organisation des Schuljahres 2007/08 den Ausbildungsschulen eine leicht erhöhte Stundenzuweisung zugestanden. Der Bedarfsdeckende Unterricht wurde neu in die Verwaltungsvorschrift eingefügt. Die Verwaltungsvorschrift ist in jeder Schule vorhanden und kann dort eingesehen werden – sie ist keine geheime Verschlusssache! Ich möchte noch einmal auf die Formulierung im Punkt 2.5.3 der Vorschrift hinweisen: Der tatsächliche Unterrichtseinsatz ist abhängig vom Ausbildungsfortschritt und den pädagogisch-didaktischen Voraussetzungen des Lehramtsanwärters und wird vom Leiter der Ausbildungsschule im Einvernehmen mit dem Seminarleiter festgelegt. Die GEW wendet sich entschieden gegen den Missbrauch von LAA als „Lückenfüller“ für fehlende Fachlehrer! Die in der Ausbildungsverordnung angegebenen Stundenvolumen sind kein Dogma. Ebenfalls neu wurde der Punkt 4.3.6 gestaltet, indem es unter „Wochenstunden für Ausbildungsschulen“ heißt: Ausbildungsschulen werden je betreutem Lehramtsanwärter drei Wochenstunden zugewiesen. A.Stötzer (AG-Personalrat) | ||||||||||||||||||
| Hinweise für Personalräte und Schulleitungen | ||||||||||||||||||
| Lehramtsanwärter als Lückenbüßer? Damit Lehramtsanwärter nicht als Lückenbüßer für fehlende Planstellenbewirtschaftung durch das Thüringer Kultusministerium verbraucht werden können, bedarf es der entsprechenden Informationen über die rechtlichen Grundlagen der zweiten Phase der Lehrerausbildung. Im Rahmen einer Auflistung dieser Vorschriften sollen insbesondere Personalräte in die Lage versetzt werden, darüber zu wachen, dass der Personalbestand der Dienststellen nicht auf dem Rücken der LAA saniert wird.
Infoblätter des Referates Personalratsarbeit
| ||||||||||||||||||
| Gesetzliche Grundlagen | ||||||||||||||||||
Verwaltungsvorschrift für die Organisation des Schuljahres 2011/2012
| ||||||||||||||||||
| Oft gestellte Fragen | ||||||||||||||||||
| Buchempfehlung: Susanne Martinuzzi Der Berufseinstieg Unterstützungsmaßnahmen für Lehrerinnen und Lehrer der Grundschule |
Hinweis: Was können die Betreuer von Lehramtsstudenten im Praktikumssemester voraussetzen? Zeitungen für fachbegleitende Lehrer zum Jenaer Modell der Lehrerbildung des Zentrums für Lehrerbildung und Didaktikforschung der FSU Jena Was verdiene ich als Berufsanfänger? ![]() Siehe auch: Besoldung der Beamtinnen und Beamten in Thüringen | |||||||||||||||||

| LAA_2010_Start_in_die_Schule.pdf | |
| Start in die Schule Informationen für Lehramtsanwärter/innen in Thüringen (pdf-Datei, 2 MB, August 2010) |

| beam_gew-neu.pdf | |
| Als Beamter in der GEW Infos zur Gewerkschaftsmitgliedschaft von Beamten (pdf-Datei, 135 kB, 26.09.2006) |




Platlaus.de |