| | Karl-Heinz Großmann hat sich in der Sonneberger Literaturszene einen Namen gemacht. Seine Liebe zur Mundart ist der Ursprung für viele Geschichten und Gedichte, die der Lehrer Großmann bisher in Anthologien und Zeitungsbeiträgen veröffentlicht hat. Herausragend dabei ist die Übersetzung des Hoffmannschen „Struwwelpeter“ ins Fränkische.
Aber Großmann bleibt nicht bei der Mundart stehen, er versucht sich auch mit Kriminalgeschichten wie „Der Tod des Fußballspielers“ (1986) und „Rattengift und Bimbes“ (2007).
Veröffentlichungen Der Tod des Fußballspielers Greifenverlag zu Rudolstadt, 1986. 151 S., Paperback, Standardbuchformat,
Rattengift und Bimbes 13,90 EUR Kriminalroman, Amicus-Verlag 216 S., kart., ISBN 978-3-935660-78-5
Hans Heider, Chefkonstrukteur einer Firma im Thüringer Schiefergebirge, verunglückt unter mysteriösen Umständen tödlich. Noch bevor sich herausstellt, dass Gift im Spiel ist, beginnt für Hauptkommissar Kurt Fest und sein Team eine aufwändige Ermittlungsarbeit…
Der Struwwelpeter in Fränkisch Lustiga Gschichtla un putziga Bildla Salier Verlag ISBN: 978-3-939611-27-1 EUR 14,95
Lustiga Gschichtla un putziga Bildla“, natürlich auf Hochdeutsch, dachte sich Mitte des 19. Jahrhunderts der Frankfurter Arzt Dr. Heinrich Hoffmann aus. Berühmt wurden sie schließlich unter dem Titel „Der Struwwelpeter“. Nunmehr hat der Sonneberger Mundartforscher und -dichter Karl-Heinz Großmann das wohl bekannteste deutsche Kinderbuch in seinen itzfränkischen Dialekt übertragen.
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