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Buchtipps - Gewalt an Schulen

Kurzliste:

Seitenabschnitte:
Kurzliste:
Konflikte selber lösen
Sozialpsychologie des Rechtsextremismus - Entstehung und Veränderung eines Syndroms
Faustrecht. Gewalt in Schule und Freizeit
Gewaltbereite Jugendliche und Handlungskonzepte der Sozialarbeit
Gewaltprävention in Schule und Jugendhilfe
Die Würde des Schülers ist unantastbar - Vom Alltag in unseren Schulen - und wie wir ihn verändern können.
Ablachen, Fertigmachen, Draufstiefeln - Wie Erziehende Opfern und Tätern wirkungsvoll helfen können
Forschung über Gewalt an Schulen -- Erscheinungsformen und Ursachen, Konzepte und Prävention.
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Konflikte selber lösen

Konflikte selber lösen


Kurt Faller, W. Kerntke, Maria Wackmann
Verlag an der Ruhr, Mülheim 1996
45,00 DM


Konflikte selber lösen


Trainingsbuch für Mediation und Konfliktmanagement in Schule und Jugendhilfe


Aus dem Vorwort der Autoren:
Für viele Kinder und Jugendliche ist Gewalt das einzige Mittel, um Probleme zu lösen. Dies tun sie nicht, weil sie Gewalt gut finden, sondern weil sie keine andere Möglichkeit sehen.
Sie lernen von Erwachsenen, daß man um des eigenen Vorteils willen andere wegschieben kann. Sie sehen Filme, die belegen, daß man nur mit Gewalt etwas erreichen kann, und sie wollen in ihrer "PeerGroup" nicht als schwach abgestempelt werden.
Tatsächlich aber sind Kinder und Jugendliche sehr wohl in der Lage, sich in Konflikten konstruktiv zu verhalten und ihre Probleme untereinander zu regeln. Unsere Erfahrung ist, daß sie dies auch wollen, wenn sie einen Weg dafür sehen.
Um Kindern und Jugendlichen die dazu notwendigen Fähigkeiten und Fertig- keiten zu vermitteln, haben wir das Offenbacher Trainingsprogramm ent- wickelt. Es soll ihnen helfen, auf Gewalt als Mittel zur Lösung von Konflikten zu verzichten. Dabei gehen wir von dem Grundgedanken aus, Kinder und Jugendliche nicht als Problemverursacher, sondern als Problem- löser zu betrachten. Ein großer Teil des Programms ist darauf angelegt, die Problemlösungskompetenzen von Kindern und Jugendlichen zu fördern.
Unser Programm ist für Pädagoginnen und Pädagogen gedacht, die in Schulen, Kindergärten und Jugendeinrichtungen nach neuen Wegen suchen, die Lern- und Arbeitsatmosphäre an ihren Einrichtungen zu verbessern.
Das Training soll den PädagogInnen helfen, Konflikte früher zu erkennen und schneller sozial-integrative und deeskalierende Lösungen zu finden. In 8 Bausteinen und 28 Einheiten werden Übungen und Methoden für einen konstruk- tiven Umgang mit Konflikten vorgestellt. Die Palette reicht von einfachen Übungen und Spielen zum Kennenlernen bis zu einem systematischen Mediationstraining und Vorschlägen zur strukturellen Verankerung von Mediation an den Schulen. Das Konzept wurde auf der Basis verschiedener Ansätze entwickelt: Mediation, Peer-Group-Education, Konfliktmanagement und Projektmanagement flossen ebenso ein wie Ergebnisse der Kommunikationsforschung.





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Sozialpsychologie des Rechtsextremismus - Entstehung und Veränderung eines Syndroms

Sozialpsychologie des Rechtsextremismus - Entstehung und Veränderung eines Syndroms


Klaus Ottomeyer, Jutta Menschik-Bendele
Leske Verlag + Budrich GmbH
48,00 DM


Sozialpsychologie des Rechtsextremismus


Man beruhigt sich selbst, indem man andere zittern sieht
Angst wird, wie eine Studie der österreichischen Forschergruppe um Prof. Klaus Ottomeyer zur Sozialpsychologie des Rechtsextremismus unterstreicht, gezielt geschürt. Die mit Stolz getragenen Stiefel sind eine Metapher für die Identität der rechtsextremen Jugendlichen. Ein Mann mit solchen Schuhen braucht keine Waffe. Er ist selbst die Waffe.
Der Autor sagt dazu: „Unsere Vermutung, daß der Ausländer als eine Art Container für Triebspannungen aller Art und den eigenen unbewußten Seelen- müll fungiert, wurde bestätigt."
Wann aber spricht man von Rechtsextremismus? Die Studie nennt 3 Faktoren: erstens die Rechtfertigung von Nationalsozialismus und deutscher Vergangen- heit, zweitens ein ethnozentrisches Weltbild, drittens Gewaltbereitschaft sowie Gewalttätigkeit.
Fazit der Studie: - Für Pädagogen gilt es, eine glaubhaft gelebte, auch mit Fehlern und Schwächen behaftete Lehrerautorität darzustellen, ohne distanzlose Kumpanei zu suggerieren oder sich auf eine vornehmlich politisch begründete Diskuss- ionsebene zu begeben. - Für die Sozialarbeit wird das Zusammenspiel von klaren Sanktionen und einem eindeutigen Beziehungsangebot gefordert. - Auf der gesellschaftlichen und politischen Ebene wird die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit gefordert.
Ottomeyer geht in seiner Analyse noch einen Schritt weiter. Er wendet sich gegen das in unserer Gesellschaft vorherrschende Prinzip des Sozialdarwinismus, bei dem sich der Stärkere durchsetzt und der Schwächere auf der Strecke bleibt.





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Faustrecht. Gewalt in Schule und Freizeit

Faustrecht. Gewalt in Schule und Freizeit


Andreas Kuhlmann
PapyRossa Verlag, Köln 1998
24,80 DM


Faustrecht.Gewalt in Schule und Freizeit


Der Autor, Berliner Lehrer, berichtet in seinem Buch aus seiner Erfahrung als Gewaltbeauftragter an Schulen. Er setzt sich , aus der Perspektive des Schulpraktikers, mit den aggressionsfördernden Ursachen kompetent und an Hand eindrucksvoller Beispiele auseinander. Er bietet Analysen und vorallem konkrete Hilfestellung fuer Gewaltprävention und friedliche Konfliktlösungen in Schule, Familie und Freizeit. Der Autor zeigt, welche konkreten Schritte unternommen werden koennen, um der wachsenden Gewaltbereitschaft entgegenzuwirken. In der Schule gehoeren dazu: Supervision, gewaltpraevention als Teil des Schulprogramms, Täter-Opfer-Ausgleich, mehr Schulsozialarbeit sowie eine sinnvolle Freizeitpädagogik.





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Gewaltbereite Jugendliche und Handlungskonzepte der Sozialarbeit

Gewaltbereite Jugendliche und Handlungskonzepte der Sozialarbeit


Michael Schmitz
Taschenbuch; 1999
26,95 DM


Gewaltbereite Jugendliche und Handlungskonzepte der Sozialarbeit


Gewaltbereite Jugendliche: Ein Thema, das die deutsche Öffentlichkeit seit Jahren beschäftigt. Brennende Asylbewerberheime, Tote bei Krawallen nach Fußballspielen und Streetgangs, die nächtens die Strassen unsicher machen.
Und die Sozialarbeit? Was kann sie ausrichten, ist sie vielleicht sogar mitverantwortlich für dieses Phänomen?
In diesem Buch werden Begriffe erläutert, Theorien der Sozialarbeit kurz vorgestellt und die alltägliche Gegenwart von Gewalt verdeutlicht. Nach einem Einblick in die Lebenswelt der Jugendlichen in aktuellen Jugendkulturen wird versucht, die Ursachen von Gewaltbereitschaft zu benennen. Und nicht zuletzt werden Projekte vorgestellt, die erfolgreich Sozialarbeit mit gewaltbereiten Jugendlichen machen.





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Gewaltprävention in Schule und Jugendhilfe

Gewaltprävention in Schule und Jugendhilfe. Theoretische Grundlagen, Empirische Ergebnisse, Praxismodelle.


Wilfried Schubarth
Hermann Luchterhand-Verlag, 2000
34,80 DM


Gewaltprävention in Schule und Jugendhilfe


In seinem Buch zieht Dr. Wilfried Schubarth von der Universität Greifswald eine Bilanz der interdisziplinären Gewaltforschung. Was kann aus der Gewaltforschung in der Praxis umgesetzt werden? Welche Ansätze und Modelle der Prävention wurden in Schule und Jugendhilfe entwickelt bzw. erprobt und wie sind diese zu bewerten?
Der Wissenschaftler unterstreicht dabei, dass gewalttätiges Handeln nicht ein Problem von Kindern und Jugendlichen sondern ein gesamtgesellschaftliches Problem ist und dass sie in besonderem Maße von Aggression sowohl als Täter als auch als Opfer betroffen sind. Ein umfangreicher Anhang dokumentiert Schul- und Jugendstudien aus den Jahren 1973 bis 1999.





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Die Würde des Schülers ist unantastbar - Vom Alltag in unseren Schulen - und wie wir ihn verändern können.

Die Würde des Schülers ist unantastbar -
Vom Alltag in unseren Schulen - und wie wir ihn verändern können.


Dan Olweus
H.Huber Verlag, Goettingen 1996
24,80 DM


Die Würde des Schülers ist unantastbar


  • Vorstellung der Forschungsergebnisse des norwegischen Forschers
  • Persönlichkeitsstruktur typischer jugendlicher Gewalttäter
  • wissenschaftliche begleitetes Interventionsprogramm
  • Für ganz wichtig hält Olweus die Einstellung der Lehrkräfte "Wir akzeptieren Gewalt an unserer Schule nicht und werden dafür sorgen, dass sie aufhört." Sie sollen schnell und entschlossen eingreifen, eher zu früh als zu spät. Sie senden damit klare Signale und zeigen, dass sie auf der Seite des Opfers stehen.





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Ablachen, Fertigmachen, Draufstiefeln - Wie Erziehende Opfern und Tätern wirkungsvoll helfen können

Ablachen, Fertigmachen, Draufstiefeln
Wie Erziehende Opfern und Tätern wirkungsvoll helfen können


Alan Train
Beust Verlag, München 1998
26,80 DM


Ablachen, Fertigmachen, Draufstiefeln


Alan Train, langjähriger Direktor einer Schule für Kinder mit Verhaltensauffäligkeiten, zeigt Eltern, Lehrern und Erziehern, wie man die destruktiven Kräftegewalttätiger Kinder in konstruktive Bahnen lenkt und Opfern den Rücken stärkt durch: Sachliche Analyse und das Erkennen des Wesens von Gewalt Erforschen von Ursachen und Umständen der Gewalt Praktische Übungen und Lösungsansätze





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Forschung über Gewalt an Schulen -- Erscheinungsformen und Ursachen, Konzepte und Prävention.



Forschung über Gewalt an Schulen -
- Erscheinungsformen und Ursachen, Konzepte und Prävention.


Heinz G. Holtappels, Wilhelm Heitmeyer, Wolfgang Melzer;
Juventa Verlag Weinheim 1999;
DM 49,80


Forschung über Gewalt an Schulen


Kaum ein Thema hat in den letzten Jahren die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit so stark auf sich gezogen, wie das der Gewalt an Schulen. Eine Fülle von Zeitungsartikeln, Radio- und Fernsehberichten zeigen an, daß dieses Thema Konjunktur hat. Dabei zeichnete die öffentliche Debatte zumeist folgendes Bild: Gewalt unter Kindern und Jugendlichen sei in der Schule an der Tagesordnung, Schulhöfe und Schulwege seien ein gefährliches Pflaster, immer mehr Schüler seien bewaffnet und Prügeleien, Erpressungen und Vandalismus seien unter der Schülerschaft weit verbreitet. Die oftmals dramatisierten Mediendarstellungen über spektakuläre Einzelfälle nährten zudem den Verdacht, Gewaltprobleme hätten nicht nur erheblich zugenommen, sondern äußerten sich in der Qualität der Gewalthandlungen brutaler als je zuvor. Solche Thesen über den Gewaltzustand in deutschen Schulen standen etwa bis 1993 so gut wie keine seriösen Forschungsbefunde gegenüber. Angesichts dieser Situation erwies es sich als sinnvoll, eine Forschungsgruppe zu einem Erfahrungsaustausch zusammenzubringen. Der vorliegende Sammelband ist als eine Zwischenbilanz zum Stand der Forschung zu verstehen. Dabei geht es sowohl um eine Übersicht über die Befunde zu Erscheinungsformen, Bedingungskonstellationen und Präventionansätzen als auch um einen Diskurs über Theorie- und Methodenfragen.





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