| | Wobei es fast zu einer Halbierung der Schülerzahl bis zum Jahr 2014/15 kommen wird. Dies erschwert - unabhängig von der Anzahl, der Größe und der Verteilung der Schulen im Land - die Bildung von Fachklassen und somit eine fachgerechte und hochwertige Ausbildung. Seit dem Ausbildungsjahr 2008/2009 müssen sich die berufsbildenden Schulen auf die geburtenschwachen Jahrgänge einrichten, was nicht ohne Auswirkungen auf die Schulnetzentwicklung bleiben wird. Bei der Entwicklung des künftigen Netzes berufsbildender Schulen müssen die Grundsätze der regionalen Ausgewogenheit sowie der Bestands- und Leistungsfähigkeit beachtet werden.
Zu diesem Zweck wurde eine Stabsgruppe „Schulnetz“ mit Vertretern der Wirtschaft , der Schulträger sowie Berufsschulexperten eingerichtet . Schwerpunkte der Arbeit dieses Gremiums sind:
- Analyse des Zedler-Gutachten, Diskussion um Berufsbildungsregionen
- Analytische Darstellung der Schülerzahlen in einzelnen Berufsfeldern und deren Standorten, einschließlich der Vollzeitschulischen Bildungsgänge
- Ausstattung der Berufsschulen
- Entwicklung von Schülerzahlen und Klassenprognosen
- duale Berufsausbildung im Spannungsfeld von Wirtschaftsinteressen und Schulstandorten.
Die GEW und der DGB Thüringen haben gemeinsam ein Positionspapier zur Weiterentwicklung der Berufsbildung in Thüringen erarbeitet.
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